Giovanni Zarrella: Jana Ina Zarrella: "Giovanni ist ein super Ehemann"

Seit fast neun Jahren ist Jana Ina Zarrella mit Sänger Giovanni Zarrella verheiratet, gemeinsam haben sie zwei kleine Kinder.

Jana Ina und Giovanni Zarrella vor K&L Wall Art Wandtattoo

Bild: www.wall-art.de/spot on news

Seit 2005 ist Jana Ina Zarrella (37) mit Ex-Bro'Sis-Sänger Giovanni Zarrella (36, "Ancora Musica") verheiratet. Gemeinsam haben sie einen sechsjährigen Sohn und eine einjährige Tochter. Doch das Model und Moderatorin lässt sich nicht auf die Rolle der Hausfrau festlegen, ist längst aus der deutschen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Auch mit ihrem Ehemann steht die 37-Jährige regelmäßig vor der Kamera. Zuletzt als Testimonial für die Einrichtungswebsite wallart.de (www.wall-art.de). Wie das Paar privat wohnt, wie sich Giovanni als Hausmann schlägt und wie sehr die ganze Familie schon im WM-Fieber ist, verrät Zarrella im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Sie werben seit Kurzem für Wandtattoos, haben Sie diese mit entworfen?

An der Seite von Hape Kerkeling war Jana Ina Zarrella in dessen Film "Samba in Mettmann" zu sehen

Jana Ina Zarrella: Ja klar. Das ist das Schönste für mich und ich finde es toll, dass wir die Chance dazu hatten. Wir haben unsere Wünsche geäußert und das wurde berücksichtigt. Experten haben uns geholfen und so haben Giovanni und ich an den eigenen Entwürfen mitarbeiten können. Von mir gibt's was für Mädchen. Schuhe natürlich, schöne Sprüche und Kindermotive. Mein Mann hat sich natürlich für Fußball und Musik entschieden. Kreativ sein - das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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Was sind Ihre Lieblingsmotive?

Zarrella: Ich mag Kindermotive total. Im Zimmer unseres Sohnes haben wir eine ganze Wand mit Rittern und Rüstungen verziert. Unsere Tochter lebt quasi in einem Wald. Ich liebe es. In der Küche findet man eine Gabel mit Spaghetti dran und lustige Sprüche. Es ist so schön einfach durch Wandtattoos die Wohnung oder das Haus zu verschönern.

Was für ein Einrichtungstyp sind Sie?

Zarrella: Ich mag gerne Farben und Sticker an den Wänden sowie Pflanzen und dekorative Blumenvasen. Mein Mann sieht das absolut gegenteilig. Er mag es nicht so überfüllt. Bei den Kindern findet er bunte Wände auch super, im Wohnzimmer steht er dagegen mehr auf das Reduzierte. Deswegen gibt es immer wieder lange Diskussionen zwischen uns.

Und wer hat dann das letzte Wort?

Zarrella: Egal was passiert, die Frau hat immer das letzte Wort. So ist es auch bei uns, am Ende gewinne immer ich. Manchmal warte ich auch einfach, bis er weg ist. Dann dekoriere ich die Räume um und wenn er wieder da ist, ist daran dann eh nichts mehr zu ändern.

Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Haus?

Zarrella: Ich bin kein großer Fan von Perser-Teppichen, die sind mir einfach zu übertrieben. Auch kann ich keine roten Wände mehr sehen, die hat heutzutage irgendwie jeder. Zudem würde ich mir heute keine Stoffcouch mehr kaufen. Mit Kindern ist eine Ledercouch auf jeden Fall praktischer.

Hilft Ihnen Giovanni im Haushalt?

Zarrella: Mein Mann ist ein super Ehemann. Er hilft Gott sei Dank sehr gerne und hat es gerne ordentlich. Wenn etwas rumliegt, räumt er es sofort auf. Chaos kann er nicht gebrauchen. Ich sage immer, ich habe im Lotto gewonnen. Mein Mann ist ein super Vater, er kann toll kochen und auch als Handwerker macht er sich immer besser. Ich kann mich wirklich nicht beschweren.

Wer macht nach dem Streit den ersten Schritt?

Zarrella: Ach, mein Mann. Ich bin zu stolz dafür, ich mache einen auf beleidigt.

Wie halten Sie Ihre Liebe trotz Ihrer zwei kleinen Kinder am Leben?

Zarrella: Mit zwei Kindern ist man am Ende des Tages oft erledigt, man hat manchmal nicht einmal mehr die Energie, miteinander zu reden. Deshalb versuchen wir, uns immer wieder Zeit für uns zu nehmen. Leider klappt das nicht immer, weil nicht immer jemand da ist, der auf die Kinder aufpassen kann. Wenn wir zusammenarbeiten und gemeinsam in einem Hotel übernachten müssen, dann schläft meine Schwiegermutter bei den Kindern. Dann gönnen wir uns auch den Luxus mal auszuschlafen und nicht den ersten Flieger nach Hause zu nehmen, wie wir es sonst immer versuchen.

Wer ist strenger mit den Kindern?

Zarrella: Ich. Oder sagen wir mal, ich bin konsequenter. Die Kinder können meinen Mann ganz gut um den Finger wickeln. Die müssen ihn nur lieb anschauen und schon ist alles vergessen. Ich bin da auf jeden Fall strenger.

In wenigen Wochen startet die WM, freuen Sie sich schon?

Zarrella: Total, ich liebe Fußball und die WM ist eines der schönsten Events, die es auf der Welt gibt. Fußball bringt die Menschen zusammen. Alle fiebern dem gleichen Ziel entgegen.

Sie können gleich für drei Mannschaften jubeln: Brasilien, Deutschland und Italien. Herrscht bei Ihnen zu Hause Ausnahmezustand?

Zarrella: Ja, das ist wirklich eine lustige Zeit. Wenn Brasilien spielt, bin ich natürlich immer für Brasilien. Wenn Italien spielt, fiebere ich für Italien mit. Der Einzige in unserer Familie, der nicht vollkommen ausflippt, ist unser Sohn. Er drückt allen drei Ländern die Daumen und tauscht seine Trikots je nach Spiel durch. Er hat somit die größten Chancen, Weltmeister zu werden.

Das heißt, wenn Deutschland gehen Brasilien spielt, halten Sie Ihrem Heimatland die Treue?

Zarrella: Das ist wirklich hart für mich. Aber ich bin in Brasilien geboren und mein Herz schlägt ein bisschen mehr für Brasilien. Ich würde demnach eher das brasilianische als das deutsche Trikot anziehen. Bei allen anderen Gegnern drücke ich aber selbstverständlich dem deutschen Team die Daumen!

Wie muss man sich so einen WM-Abend bei der Familie Zarrella vorstellen?

Zarrella: Wir haben meistens die komplette Familie und Freunde aus der Nachbarschaft bei uns. Wir grillen und schauen gemeinsam das Spiel. Man isst zusammen, schreit zusammen - wir machen immer ein großes Event daraus. Wenn Deutschland, Brasilien oder Italien spielen, darf mein Sohn auch wachbleiben.

Wer wird Ihrer Meinung nach Weltmeister?

Zarrella: Schwierig. Als ich vor wenigen Wochen in Brasilien war, habe ich mich dort mal umgehört. Und tatsächlich glauben viele Brasilianer, dass Deutschland die besten Chancen hat. Mein Mann sagt immer, man darf die Geheimfavoriten nicht unterschätzen. Chile oder Belgien beispielsweise. Ich gehe dagegen auf Nummer sicher. Ich denke, Deutschland, Brasilien, Spanien, oder Argentinien werden das Rennen machen. Argentinien hat den besten Angriff der Welt, Brasilien die beste Abwehr. Deutschland hat eine tolle Technik, ist super diszipliniert und tritt wirklich als Team auf. Jeder hat seine Stärken. Ich bin sehr gespannt.

Wer von Jogis Jungs gefällt Ihnen am besten?

Zarrella: Ich bin mit einem Italiener verheiratet, ich darf in der Öffentlichkeit nicht von anderen Männern schwärmen. Nein, Spaß. Ich bin keine von den Frauen, die für Fußballer schwärmt.

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