Musikantenstadl: Karl Moik spricht über das Koma: "Wochenlang nur schwarze Nacht"

Vor zwölf Wochen hat der frühere "Musikantenstadl"-Star Karl Moik einen schweren Herzinfarkt erlitten. Mittlerweile unternimmt der 75-Jährige wieder erste Gehversuche - und erzählt der "Bild" von seinen Erfahrungen im Koma.

Karl Moik hat noch mit den Auswirkungen seines Herzinfarkts zu kämpfen

Bild: imago stock&people/spot on news

Nur knapp ist der Ex-"Musikantenstadl"-Moderator Karl Moik dem Tod von der Schippe gesprungen. Denn vor zwölf Wochen, am Rosenmontag, erlitt der 75 Jahre alte Star einen schweren Herzinfarkt. Nach Wochen im Koma unternimmt Moik wieder erste Gehversuche in der Reha, wie er nun der "Bild"-Zeitung berichtet. "Ich fühle mich noch sehr schwach, habe 15 Kilo abgenommen. Meine Muskeln müssen erst wieder aufgebaut werden", sagte der Star. "Ich bin heute zum ersten Mal 50 Meter gelaufen - mithilfe eines Rollators", lässt er sich zitieren.

Dem Bericht zufolge wird es noch ein wenig dauern, bis Moik wieder auf dem Damm ist. Noch zwei Monate wird er sich wohl noch in einer Reha Klinik bei Salzburg erholen müssen. Moik hat nach eigenen Angaben kaum Erinnerungen an die Zeit unmittelbar nach seinem Zusammenbruch: "Ich lag im Koma, kann mich an nichts erinnern. Wochenlang nur schwarze Nacht, nichts! Erst seit zwei Wochen bekomme ich langsam wieder mit, was um mich herum passiert."

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Dankbar zeigte sich Moik seiner Frau Edith - sie habe ihm "das Leben gerettet" als sie nach seinem Infarkt den Notarzt rief, betonte er in dem Gespräch mit der "Bild"-Zeitung: "Ohne sie wäre ich wohl schon unter der Erde."

Moik hatte Anfang März nach einem Karnevalsumzug in Köln einen Herzinfarkt erlitten. Bei der folgenden Operation mussten die Ärzte Berichten zufolge einen Luftröhrenschnitt vornehmen, Moik wurde in ein künstliches Koma versetzt. Ehefrau Edith hatte bereits Ende April über den lebensbedrohlichen Vorfall gesprochen. "Als mir die Ärzte sagten, mein Mann habe gerade mal zehn Prozent Überlebenschancen, ist in mir eine Welt zusammengebrochen", sagte sie damals. "Ich habe den Herrgott angefleht, mir nicht meinen lieben Karl zu nehmen."

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