Joseph Leonard: Jackie Kennedy: Die Ehe mit JFK "eine Hölle"?

Man konnte sich an ihnen nicht satt sehen: Der jugendliche US-Präsident John F. Kennedy und seine strahlend schöne Frau Jacqueline galten als das glamouröseste Traumpaar der Welt.

Das Präsidenten-Paar Kennedy 1962 nach einem Staatsbesuch in Mexiko

Bild: imago stock&people/spot on news

In dem Provinzstädtchen Durrow kommen Briefe, die "Jackie" Kennedy (1929-1994) dem katholischen Priester Joseph Leonard von 1950 bis 1964 geschickt hat, unter den Hammer. Sie sollen auf der Auktion bis zu eine Million Euro einbringen. Auf insgesamt 130 handgeschriebenen Seiten - einige sogar auf dem offiziellen Briefpapier des Weißen Hauses - berichtet Jacqueline über ihre Gefühle und ihr Eheleben.

1952 hatte "Jackie" Präsident John F. Kennedy (1917-1963) auf einer Dinnerparty kennengelernt. In ihrem Brief an Father Leonard schreibt sie von ihrer "großen Liebe für den Sohn des US-Botschafters in England", der "machtbesessen wie Macbeth" sei und ihr einen "erstaunlichen Einblick in das Leben von Politikern" gewährt habe.

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Kurz nach der Hochzeit am 12. September 1953 "beichtet" sie schriftlich ihrem Priester: "Vielleicht bin ich nur geblendet und sehe mich selbst in einer Glitzerwelt gekrönter Häupter - und nicht als traurige kleine Hausfrau. Es ist eine Welt, die von außen betrachtet sehr glamourös wirken dürfte, aber für Dich, wenn Du drinsteckst - und einsam bist - die Hölle sein kann."

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Die junge Jackie gibt sich auch keinerlei Illusionen hin, was die eheliche Treue des notorischen Schürzenjägers John F. Kennedy anbelangt und schreibt nach Irland: "Er ist irgendwie wie mein Vater, er liebt die Jagd und ist gelangweilt von der Eroberung. Auch nach der Hochzeit wird er noch lange ein attraktiver Kerl bleiben und mit anderen Frauen flirten. Ich habe selbst erlebt, wie meine Mutter daran beinah zugrunde gegangen wäre."

1961 zog Kennedy mit nur 43 Jahren als 25. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ins Weiße Haus ein, an seiner Seite Jackie, die schönste First Lady der Welt. Über zwei Jahre später schrieb sie nach der Ermordung ihres Mannes an Joseph Leonard, dass sie am katholischen Glauben zweifele: "Gott wird mir einiges zu erklären haben, sollte ich ihn jemals treffen."

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