Boris Becker: Pete Sampras hält zu seinem alten Rivalen Boris Becker

In Deutschland muss sich Boris Becker viel Spott anhören, doch sein alter Tennis-Rivale Pete Sampras hält immer noch große Stücke auf ihn - auch als Trainer von Novak Djokovic.

Boris Becker gratuliert Pete Sampras bei dessen Abschiedszeremonie im Jahr 2003

Bild: imago/Matthias B. Krause/spot on news

US-Tennislegende Pete Sampras (42) ist weiter davon überzeugt: Boris Becker (46) ist der richtige Trainer für Novak Djokovic (26). "Boris ist ein smarter Mann. Und Novak akzeptiert ihn. Er wird ihm auf Dauer helfen", sagte Sampras dem "Tennis Magazin". Überhaupt finde er den Trend, dass sich junge Spieler ehemalige Stars als Trainer holen, gut: "Die Spieler respektieren die Champions. Und sie haben eine Menge zu erzählen", meint Sampras. "Die große Frage für mich war, ob die Oldies Lust hatten zu reisen. Aber Stefan und Boris mögen das offensichtlich."

Sampras hatte schon immer eine hohe Meinung von seinem früheren Kontrahenten Becker: "Meine Beziehung zu Boris war immer von gegenseitigem Respekt geprägt. Er war immer sehr freundlich zu mir", berichtet der frühere Profi. Besonders gerne erinnert er sich an das ATP-Finale 1996 gegen Becker zurück: "Das war einer der Top-8-Momente in meiner Karriere. Die Zuschauer, die Arena, die Qualität des Matches - das war unglaublich", schwärmt Sampras. "Es war nicht Wimbledon, es war kein Grand-Slam-Turnier, aber vom Stellenwert für mich sehr nah dran. Boris und ich haben später nie darüber gesprochen, aber wir wussten, was es uns bedeutet hat."

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