Met-Gala: Michelle Obama bringt die kühle Anna Wintour zum weinen

Ihr Ruf als gnadenlos strenge Mode-Expertin und "Vogue"-Chefin eilt Anna Wintour voraus. Doch Michelle Obama scheint es nun mit einer Dankesrede geschafft zu haben, deren eisige Fassade aufzutauen.

Für ihre ernste Miene ist Anna Wintour eher berühmt als für Tränen

Bild: Mark Von Holden/Invision/AP/spot on news

First Lady Michelle Obama (50) dürfte etwas gelungen sein, das kaum jemand zuvor geschafft hat. Sie hat die sonst so streng und ernst wirkende "Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour (64) zu Tränen gerührt. Seit 1995 ist diese Vorsitzende der Spendengala beim Costume Institute des New Yorker Metropolitan Museums of Art. Bis jetzt hat sie rund 90 Millionen Euro an Spenden gesammelt und die Met-Gala zum wichtigsten Society-Event der USA gemacht.

Anlässlich ihrer Verdienste wurde das Institut nun nach Wintour benannt und sogar Michelle Obama richtete dankende Worte an sie. "Ich bin heute hier, weil ich große Bewunderung empfinde, Respekt habe und stolz bin, Sie meine Freundin zu nennen", sagte Michelle Obama. Diese warmen Worte rührten die sonst für ihre starre Miene und eiskalte Art bekannte Wintour so sehr, dass sie ein paar Tränen verdrückte.

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Wintours Ruf als strenge Mode-Chefin bei der US-"Vogue" ist so verbreitet, dass sie sogar als Vorbild für Meryl Streeps (64, "Die Eiserne Lady") Rolle in der Romanverfilmung "Der Teufel trägt Prada" diente. Auch bei der Met-Gala führt sie ihr bekannt strenges Regiment. Rein kommt nur, wer von ihr höchstpersönlich auf die Gästeliste gesetzt wird. Und dann sind erst einmal 25.000 Dollar für den Sitzplatz fällig. Den Dresscode bestimmt die "Vogue"-Chefin natürlich auch. Wer dagegen verstößt, wird seinen Namen im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich nicht mehr auf der Gästeliste finden.

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