Schwangere Kate Falsche Queen bereut Scherzanruf

Singapur, Malaysia, Tuvalu
Williams und Kates Reise durchs Empire
Er vorweg, sie hinterher. (Foto) Zur Fotostrecke

Der Medienrummel um die werdenden Eltern Prinz William und Kate geht weiter. Um an Informationen über Kates Zustand zu kommen, werden die Journalisten kreativ. Jüngst sorgte ein Trickanruf der falschen Queen in der Klinik für Wirbel.

Nach einem Scherzanruf im Krankenhaus von Prinz Williams Frau Kate haben sich die australischen Stimmenimitatoren am Mittwoch für ihren Streich entschuldigt. Die beiden Radiomoderatoren hatten als vermeintliche Königin Elizabeth II. und Prinz Charles dem Personal der Klinik Informationen über den Gesundheitszustand der schwangeren Herzogin von Cambridge entlockt. Die Londoner Klinik King Edward VII. räumte am Mittwoch ein, sie sei auf den Scherz des Senders 2DayFM hereingefallen.

«Wir waren sehr überrascht, dass unser Anruf weitergeleitet wurde», hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Moderatoren Mel Greig und Michael Christian sowie des Senders. «Wir dachten, sie würden auflegen, sobald sie unseren schrecklichen Akzent hören. Es tut uns leid, wenn wir irgendwelche Probleme verursacht haben und sind froh zu hören, dass es Kate gut geht.»

Mel Greig hatte am frühen Dienstagmorgen die Stimme von Queen Elizabeth II. nachgemacht und sich nach Kates Befinden erkundigt. Der Klinik zufolge wurde der Anruf an eine Station durchgestellt und dort von einer Schwester entgegengenommen.

«Im Moment schläft sie, und sie hatte eine Nacht ohne besondere Vorkommnisse. Sie hat Flüssigkeit bekommen. Derzeit ist sie stabil», sagte die Krankenschwester, deren Auskunft vom Krankenhaus mitgeschnitten wurde. Der vermeintlichen Queen und einem falschen Prinz Charles sagte die Schwester, sie könnten Kate ab neun Uhr vormittags besuchen. «Wir werden sie frisch machen.»

Herzogin Kate ist seit Montag wegen einer besonders schweren Form von Morgenübelkeit in Behandlung. Am selben Tag verkündete das Königshaus, dass die Frau von Prinz William schwanger sei, die zwölfte Schwangerschaftswoche allerdings noch nicht erreicht habe.

Erwartet Catherine Zwillinge?

Auf dem Titel von fast jeder britischen Zeitung war am Mittwoch das Gesicht Williams zu sehen, wie er nach einem Besuch bei Kate am Dienstagabend lächelnd aus dem Krankenhaus kommt. Vorher hatte es erstmals geheißen, dass es der Herzogin bessergehe. Aus Mangel an verlässlichen Informationen wird zurzeit jede Gesichtsbewegung - wie eben das Lächeln Williams - als Zeichen gewertet.

Vor der Klinik herrscht medialer Belagerungszustand. Ein US-Fernsehsender ist mit elf Mitarbeitern im Rund-um-die-Uhr-Einsatz, wie der «Guardian» über die «Royal Baby Mania» berichtet. Auch TV-Teams aus Australien, Mexiko, Japan, China und den meisten europäischen Staaten machen Live-Schaltungen.

Britische Medien gingen der Frage nach, wie Kate und William in Zukunft ihr Familienleben organisieren könnten. William arbeitet momentan als Hubschrauber-Rettungspilot in Wales. Im kommenden Sommer läuft seine Zeit dort aus. Dann könnte er entweder weitere militärische Pflichten annehmen oder sich vollständig auf seine Rollen als Zweiter der Thronfolge und Familienvater konzentrieren.

William und Kate wohnen - wenn sie in London sind - in einem Gartenhaus des Kensington Palastes. Im Sommer sollen sie in ein dann fertig renoviertes Appartement des Anwesens ziehen.

Royaler Nachwuchs
Ein Baby für William und Kate
Video: afp

Die Regierung will sich dafür starkmachen, schnell die Formalien umzusetzen, die nötig sind, um die britische Thronfolgeregelung zu ändern. Ein erstgeborenes Kind von William und Kate würde in jedem Fall den dritten Platz in der Thronfolge bekommen - egal, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Die Änderung, zu der in den Ländern, in denen Queen Elizabeth II. Staatsoberhaupt ist, Gesetzesänderungen nötig sind, ist im Prinzip beschlossen. Es müssen aber noch formale Schritte umgesetzt werden.

Unterdessen mehren sich Vermutungen, dass Kate Zwillinge erwarten könnte. Diese Spekulation war aufgekommen, weil werdende Mütter von Mehrlingen häufiger an der schweren Übelkeit leiden. Bei mehreren Buchmachern stiegen die Wetten auf Zwillinge rapide an. Bei den Tipps für einen Namen setzte sich Elizabeth für ein Mädchen an die Spitze.

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boi/news.de/dapd/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Annelie Neumann
  • Kommentar 1
  • 08.12.2012 17:11

Ich finde es gerade zu wiederlich, wie sich diese Radiomederatoren benommen haben. Sie wußten doch, das es Kate nicht gut geht, dann muß man doch Respekt haben und dafür sorgen, das es ihr weiterhin gut geht. Stattdessen haben sich diese beiden wie kl. Kinder benommen und sich keine Gedanken über Konsequenzen gemacht, sie hätten sich doch denken können, das das auffliegt. Und jetzt haben sie auch noch ein Menschenleben auf dem Gewissen. Ich finde sie müssen sofort gefeuert werden, bevor sie noch mehr Unheil anrichten. Die müssen erst mal Erwachsen werden.

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