Heidi Klums Liebes-Beichte Dürfen sich Bodyguards in ihre Schützlinge verlieben?

Heidi Klum
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Stephanie von Monaco ist es passiert, Heidi Klum nun auch: Sie haben sich in ihre Leibwächter verliebt. Doch dürfen sich Bodyguards in die Schutzperson verlieben?

Heidi Klum und ihr Leibwächter sind ein Paar. «So etwas kann passieren, Bodyguards sind auch nur Menschen», sagt Horst Pomplun (63) im Interview. Er ist Chef der Internationalen Fachakademie für Sicherheit in Potsdam. Seit 40 Jahren ist er Leibwächter, seit 18 bildet er selbst Bodyguards aus.

Was sind die Regeln der Bodyguard-Akademie, wenn es um Körperkontakt mit einem Kunden geht?

Pomplun: «Nur im Ernstfall fasst man die Schutzperson an. Ernstfall heißt: Wenn die Gesundheit, das körperliche Wohl gefährdet ist. Wenn etwa ein verrückter Fan angerannt kommt, stellt man sich einfach dazwischen. Die Akademie selbst schreibt hier relativ wenig fest vor. Mit langjährigen Kunden geht man einige Situationen auch einmal im Rollenspiel durch - wann darf man wo hinfassen-, damit es im Ernstfall nicht zu Missverständnissen kommt.»

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Ist es im Alltag mit einem Kunden nicht manchmal schwierig, ganz professionell zu bleiben?

Pomplun: «Selbstverständlich. Als Leibwächter verbringt man sehr viel Zeit mit einem Kunden und der ganzen Familie. Da bekommt man Streit mit, Schmerz, Freude und Verzweiflung. Wenn man etwa mitbekommt, dass der Ehemann eine Kundin schlecht behandelt, da kann man auch menschliche Gefühle nicht ausschließen. Man denkt vielleicht: Mensch, die tut mir leid, die hätte jemand besseren verdient. Dann kommt es auch vor, dass die Frau, die eigentlich Kundin ist, eine Umarmung sucht. Als Leibwächter ist man ständig präsent und wird so auch zur Bezugsperson. Und wenn da eine weinende Frau auf einen zukommt, dann wird man sie nicht zur Seite schieben. Bodyguards sind auch nur Menschen.»

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Wägt man in einem solchen Moment die Konsequenzen ab, die so eine Situation für das berufliche Verhältnis haben könnte?

Pomplun: «Nein. Das kann man gar nicht. Dass man für jemanden Sympathie empfindet, mit dem man viel Zeit verbringt, ist doch ganz klar - das gilt für beide Seiten. Auch der emotionale Aspekt ist Teil der Ausbildung an der Akademie. Man muss nur bei jeder Anbahnung daran denken, dass man zu Hause vielleicht selbst noch Frau und Kinder und einen Job zu erledigen hat.»

Heidi Klum
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rut/news.de/dpa

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Peter v. Bremser
  • Kommentar 2
  • 15.09.2012 08:28
Antwort auf Kommentar 1

Hallo Einmannbetrieb ... Sie haben echt keine Ahnung vom echten Personenschützerberuf Sollten erst mal nachdenken bevor sie neidisch reagieren Die VTP ist seit über 20 Jahren mit höchsten Orden und Auszeichungen weltweit anerkannt wovon sie nur träumen können. Sie bildet Profis und keine Möchtegernrambos aus. So mal als Hinwies: Jemand der wer ist -(nicht der jemand sein will) schreibt auch seinen richtigen Namen drunter!

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  • Red Fox
  • Kommentar 1
  • 14.09.2012 23:05

Muß ne tolle Akademie sein die Bodyguards ausbildet und die zu Hause Frau und Kinder haben. Bei mir kommen dafür nur ledige, Waisen und Narzissten in Frage. Das sie physisch und psychisch fit sein müssen ist selbstverständlich. Es kommt der Tag an dem man sich verabschiedet meistens um die 35-37 Jahre. Bis dahin kann der (oder auch die) Bodyguard sich sexuelle Gelüste abreagieren außer bei der Schutzperson.

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