Statement der Queen Nackter Prinz spielte Strip-Billard

Prinz Harry
Vom Party-Prinz zum Vollblut-Soldaten
Charles und Diana mit ihren beiden Söhnen (Foto) Zur Fotostrecke

Er hat es mal wieder zu wild getrieben: Bei einer Partysause in Las Vegas zog sich Englands Prinz Harry bis aufs letzte Hemd aus und tänzelte, so wie Gott ihn schuf, mit ebenso entblößten Damen durch seine VIP-Suite. Das Statement des Königshauses ist eindeutig.

Endlich schien Prinz Harry (27) sein Image als Party-Prinz abgelegt zu haben. Und nun das: Die britischen Blätter sind voller Paparazzi-Bilder von einem privaten Kurztrip des Dritten in der britischen Thronfolge nach Las Vegas. Der Enkel der Queen feiert im Pool mit Panama-Hut und Sonnenbrille, einmal trägt er ein rotes «Let's get WILD»-Top. Meist in der Nähe: schöne Frauen. Zu allem Überfluss sind am Mittwoch Nacktfotos des Prinzen und einer jungen Frau im Internet aufgetaucht. Das US-amerikanische Promiportal tmz.com veröffentlichte die Aufnahmen, die bei einer Partie Strip-Billard entstanden sein sollen.

«Ja, es handelt sich um Prinz Harry», bestätigte eine Palast-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa die Authentizität. Hoppla, kein Dementi! Ansonsten aber: «No comment».

Unfug der Promi-Kids
Au Weia, wenn das Mama hört!
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Die sonst nicht eben zimperlichen britischen Medien hielten sich mit einer Veröffentlichung bis zum Mittwochnachmittag zurück. Natürlich hat auch ein Royal ein Recht auf eine Privatsphäre - zumal die Bilder im Hotelzimmer des jungen Singles entstanden sein sollen. Also alles harmlos? «Ob Harrys Familie das so sieht, ist eine andere Frage», sagte ein BBC-Königshaus-Reporter. Oma Elizabeth wird wohl kaum «amused» sein.

Harry, dessen Party-Nazi-Look von 2005 wohl sein umrühmlichster Auftritt war, hat eine Vorgeschichte mit Pöbeleien, Liebeleien und Besäufnissen - ganz im Gegensatz zu seinem geradezu penetrant glücklich verheirateten großen Bruder William.

Und diese kompromittierenden Aufnahmen kommen für Harrys Image-PR zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Gerade hatte der einst als «Playboy Prince» verschriene Draufgänger einen echten Image-Wandel vollzogen. Zum 60. Thronjubiläum der Königin hatte er Großbritannien allein und sehr sympathisch in der Karibik repräsentiert, seine Pilotenprüfung für «Apache»-Kampfhubschrauber als Jahrgangsbester bestanden, mit dem Charme und der Herzlichkeit seiner Mutter Diana für soziale Projekte geworben und als ranghöchster Windsor mit staatsmännischer Miene der olympischen Abschlussfeier beigewohnt.

Während der olympischen Spiele, als er gemeinsam mit Premier David Cameron über britisches Bahnrad-Gold jubelte, wurde auch einmal mehr deutlich, dass Prinz Harry vom Palast durchaus als volksnaher Anti-Held inszeniert wird, der in seiner jungenhaften Art die Sympathien der Massen auf sich zieht. Der Rotblondschopf wurde sicher nicht ohne Grund nach Jamaika geschickt. Weltweit begeisterte er mit einem Sprint-Spaß-Duell mit Usain Bolt.

Immer an der Grenze zur Blamage

Er scheint immer einen Tick charismatischer und witziger als William, bewegt sich aber auch oft unbedarft im Grenzbereich zur Blamage für das Königshaus. Bahnrad-Olympiasiegerin Laura Trott (20) erzählte dem Daily Telegraph über ihr Kennenlernen und gemeinsames Biertrinken auf der olympischen Beachvolleyball-Tribüne: «Wir hatten keinen Flaschenöffner, weil die auf den Zuschauerrängen nicht erlaubt sind. Also hat er das mit den Händen gemacht.» Aber damit nicht genug. Dem Prinzen sei ein Fauxpas unterlaufen: «Der Deckel flog und flog, und für einen Moment ist er über den Kopf von einem Typen gestreift. Harry meinte so: ‹Oh, mein Gott›.»

Nach Pressefotos der hübschen Trott mit Harry wurden auch gleich wieder die Rufe im Königreich laut, Harry brauche nun auch endlich seine «Kate». Zumal er bei seinen Olympia-Auftritten ein wenig wie das Anhängsel von William und dessen Frau Kate gewirkt hatte.

Nach den London-Spielen folgte der Privat-Urlaub in Vegas. Eine nicht näher genannte «königliche Quelle» sagte dem Fernsehsender ITV News: «Prinz Harry hat am Wochenende Dampf abgelassen, ehe er die nächste Phase seiner militärischen Pflichten absolviert.»

Die Pool-Party in der Nacht zum Montag, bei der sich Harry nach englischen und US-Medienberichten auch ein Wasser-Wettrennen mit der Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte lieferte, war an sich ja nichts Verwerfliches für einen jungen Kerl. Aber er führt eben eines der meist beobachteten Leben auf der Welt. Die Nacktfotos von Freitag soll laut tmz.com ein Gast des Strip-Billards per Handy-Kamera geknipst haben. Die «Porno-Prinz»-Schlagzeilen sind absehbar. Nun ist es an Harry, mit seinem Charme und seiner Schlagfertigkeit, die er unbestritten hat, wieder Image-Kosmetik zu betreiben.

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zij/boi/news.de/dpa

Leserkommentare (10) Jetzt Artikel kommentieren
  • Moni
  • Kommentar 10
  • 24.08.2012 17:59

Mein Gott, er ist doch ein junger Mann der sich austoben will. Sind wir doch alle mal ehrlich, selbst die älteren unter uns haben dieses Spiel auch schon hinter sich. Egal ob Promi oder Normalo, man ist nur einmal jung und gut Aussehen tut er auch noch.

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  • kuschelwuschel
  • Kommentar 9
  • 24.08.2012 12:00

Was regen sich die Engländer über solche Kleinigkeiten auf ! Ist doch bekannt wie die Engländer sich in anderen Ländern aufführen ! Und die Queen hat bestimmt größere Kronjuwelen in der Krone wie die des kleinen Prinzen !

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  • Scarlotta
  • Kommentar 8
  • 23.08.2012 15:30

Er zeigt eben mal seine Kron- Juwellen .

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