Zurück zu Chris Brown? Popstar Rihanna singt mit Prügel-Ex

2009 gingen die Prügelbilder von Rihanna um die Welt. Nun macht sie mit ihrem Ex Chris Brown wieder gemeinsame Sache - vorerst nur musikalisch. Ob daraus auch ein Liebescomeback wird, bleibt offen. Doch die Texte der beiden sprechen eine deutliche Sprache.

Rihanna und Chris Brown (Foto)
Von Ende 2007 bis Februar 2009 waren Rihanna und Chris Brown ein Paar. Bild: dpa

Drei Jahre nach der Prügelattacke durch Chris Brown arbeitet Sängerin Rihanna wieder mit ihrem Ex-Freund zusammen. Die 24-Jährige verbreitete per Twitter eine Remix-Version von Browns Single Turn Up The Music, auf der sie zu hören ist. Brown hat im Gegenzug an Rihannas Lied Birthday Cake mitgearbeitet.

Das Ex-Paar sorgte mit eindeutigen Anspielungen in den Liedtexten für Aufsehen. Rihanna hielt es mit der Zeile «I Love You Baby (Ich liebe dich, Baby)» noch keusch. Der Hip-Hop-Künstler sang hingegen, er wolle sofort mit ihr schlafen. «Ist lange her, ich habe deinen Körper vermisst», schickte er hinterher.

Über eine mögliche Zusammenarbeit von Rihanna und Brown auf Birthday Cake war seit einiger Zeit spekuliert worden. Schlagzeilen gab es auch, als Brown seiner Ex-Freundin am Montag per Twitter-Nachricht zu ihrem 24. Geburtstag gratulierte und Rihanna mit einen «Danke!» antwortete.

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Kritik von Fans

Einige Fans der von der Karibikinsel Barbados stammenden Sängerin reagierten mit Unverständnis auf die Kollaboration. Dadurch würden junge Frauen ermutigt, zu Männern zurückzukehren, die sie geschlagen haben, schrieb ein Fan auf Twitter. Rihanna hatte am Sonntag eine Kurznachricht des Twitter-Nutzers @WilI_Smith weitergeleitet, die allerdings nichts mit dem Men In Black-Darsteller zu tun hat. Darin heißt es unter anderem «Wir lieben immer den, der uns verletzt und verletzen den, der uns liebt.»

Chris Brown war wegen des Angriffs auf die Sängerin unmittelbar vor der Grammy-Verleihung 2009 zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe und sechs Monaten gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Polizeifotos vom geschundenen Gesicht Rihannas waren damals von dem Klatsch-Internetportal TMZ veröffentlicht worden. Die Kollegen hatten als Traumpaar der jungen, hippen Musikszene gegolten. Der 22-Jährige hatte auch an einer Remix-Version von Rihannas Hit Umbrella mitgewirkt.

Rihanna war trotz des Angriffs zunächst zu Brown zurückgekehrt. Im Rückblick sprach sie von einer schlechten Entscheidung und einem falschen Signal an junge Frauen, die unter häuslicher Gewalt litten.

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zij/eia/news.de/dapd

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