Der Montag in Kürze News am Morgen

Christopher Plummer wurde als bester Nebendarsteller mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Die CDU in Schleswig-Holstein befürchtet, die Landtagswahlen wegen der Affäre um Christian Wulff zu verlieren. Die Nachrichten des Tages im Überblick.

Golden Globe Awards (Foto)
Der kanadische Schauspieler Christopher Plummer wurde für seine Rolle als homosexueller Witwer in dem Familiendrama Beginners als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Bild: dapd

Kapitän der «Costa Concordia» unter Druck. Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» vor der toskanischen Küste verdichten sich Hinweise auf schwere Fehler des Kapitäns. Ihm wird vorgeworfen, zu nahe an die Küste gefahren zu sein und das Schiff noch während der Evakuierungsaktion vor den Passagieren verlassen zu haben. Die «Costa Concordia» mit rund 4.200 Menschen an Bord - darunter hunderte Deutsche - war Freitagnacht auf Felsen gestoßen und gekentert. Bisher wurden sechs Tote geborgen, 14 Menschen wurden noch vermisst.

Weitere Gespräche über große Koalition im Saarland vereinbart. CDU und SPD im Saarland haben sich auf eine Fortführung der Sondierungsgespräche für eine mögliche große Koalition verständigt. Geplant sei ein weiteres Treffen der beiden Verhandlungsgruppen am Mittwoch, sagten Ministerpräsidentin und CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und der SPD-Landesvorsitzende Maas gestern Abend nach einer knapp siebenstündigen ersten Sondierungsrunde im Saarbrücker Landtag. Weitgehende Übereinstimmung gebe beispielsweise in Fragen der Industrie-, Energie- und Infrastrukturpolitk. Dagegen lägen die Positionen in den Bereichen der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik noch auseinander.

Golden Globe als bester Nebendarsteller für Christopher Plummer. Der erste Golden Globe der langen Galanacht von Beverly Hills geht an Christopher Plummer: Der 82-jährige Kanadier wurde für seine Rolle als homosexueller Witwer in dem Familiendrama Beginners als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. «Mein Lob gebührt meinen hervorragenden Konkurrenten, die ich zutiefst bewundere und bei denen ich mich aufrichtig entschuldige», sagte er in seiner Dankesrede.

Kubicki fürchtet Belastung durch Wulff im Landtagswahlkampf. Die Debatte über Bundespräsident Wulff gefährdet nach Ansicht des schleswig-holsteinischen FDP-Landtagsfraktionsvorsitzenden Kubicki die Chancen der Regierung bei der Wahl im Mai. Wenn das so weitergehe, könne das CDU und FDP den Sieg bei der Landtagswahl kosten, sagte Kubicki der Düsseldorfer Rheinischen Post. Die Bürger sprächen über Sitte, Anstand und Moral. Wulff müsse deshalb endlich alle Fragen umfassend beantworten. Kubicki sagte, ihm reiße allmählich der Geduldsfaden.

Huntsman will offenbar aus Präsidentschaftsrennen aussteigen. Der US-Politiker Jon Huntsman will sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückziehen. Das sagten Vertreter des Wahlkampfteams am Montag der Nachrichtenagentur AP. Demnach will sich Huntsman am Montagmorgen bei einer Veranstaltung in South Carolina für seinen Konkurrenten Mitt Romney aussprechen.

Schäuble: USA sind für Europa kein Vorbild. Bundesfinanzminister Schäuble empfindet die Finanzpolitik der USA nicht als beispielhaft. Die amerikanische Lösung funktioniere in Europa ganz sicher nicht und sei daher kein Vorbild, sagte der CDU-Politiker. Er bezog sich dabei vor allem darauf, dass die US-Notenbank bei Bedarf frisches Geld drucke. Dies helfe einem Staat für gewöhnlich nur eine gewisse Zeit lang. Schäuble verwies zudem darauf, dass die USA sehr hohe Staatsschulden hätten und auch eine verhältnismäßig hohe Arbeitslosenquote.

cvd/news.de/dapd

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