Scheidungskrieg Christine Neubauers Ex packt aus

Christine Neubauer  (Foto)
Die Schauspielerin Christine Neubauer und ihr Mann Lambert Dinzinger tanzen nicht mehr gemeinsam durchs Leben. Bild: dapd

Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Von wegen Bilderbuchfamilie: Christine Neubauer hat die Scheidung eingereicht und ihr Noch-Ehemann und Sohn rechnen ab in der Bunten. Was sie zu sagen haben, entspricht so gar nicht dem Sauberfrau-Image, das die Schauspielerin im TV pflegt.

Im Film spielt sie stets das Superweib, das ein Dutzend Probleme im Handstreich löst. Da ist sie die resolute Mutter eines Autisten, die für ihren Jungen eine ordentliche Therapie erzwingt (Der kalte Himmel), oder die Psychologin, die ein traumatisiertes Mädchen aus dem Regenwald zum Sprechen bringt und zugleich das Herz von Hardy Krüger junior erobert. Christine Neubauer meistert auch die schwierigste Situation - im Film.

Im wahren Leben geht selbst der Schauspielerin nicht alles leicht von der Hand. Anfang des Jahres trennte sie sich von ihrem langjährigen Partner Lambert Dinzinger. Im gegenseitigen Einvernehmen, wie es damals hieß. Und vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die 49-Jährige Anfang November die Scheidung eingereicht hat. «Hinter der lächelnden Wir-trennen-uns-in-Freundschaft-Fassade tobt in Wahrheit eine schmutzige Scheidungsschlacht», berichtete die Bild-Zeitung vergangene Woche.

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Vor Liebesdudelei die Weihnachtsgeschenke vergessen

Wer bislang daran gezweifelt hat, wird jetzt eines Besseren belehrt. Sportjournalist Dinzinger bricht erstmals sein Schweigen über die Ehe mit Neubauer und geht in der Illustrierten Bunte mit seiner einstigen großen Liebe hart ins Gericht. «Ich kann es nicht länger dulden, dass Unwahrheiten verbreitet werden. Hier geht es auch um unsere Familienehre. Ich muss mich und meinen Sohn schützen», sagt er laut Bunte und deutet an, dass seine Frau «vielleicht nicht dem makellosen Image entspricht, das sie gern in der Öffentlichkeit hätte».

Nicht nur der Ehemann packt aus, auch der 19-jährige Sohn Lambert junior schimpft in Richtung Mutter. «Vor fünf Jahren fing es an, dass meine Mutter einen Film nach dem anderen drehte», erzählt Neubauers Sohn der Illustrierten. Im vergangenen Jahr, zur Weihnachtszeit, sei er zusammen mit seinem Vater nach Thailand geflogen, um Neubauer bei Dreharbeiten zu besuchen. Dass sie am Flughafen von der Schauspielerin empfangen wurden, habe sie überrascht, sagt der 55-jährige Vater. «Das hat sie sonst nie gemacht. Heute wissen wir, dass meine Exfrau vier Wochen lang Besuch von ihrem Liebhaber hatte. Der Mann ist eine Stunde, bevor wir in Bangkok gelandet sind, nach Frankfurt zurückgeflogen. Deshalb war sie am Flughafen.»

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Vor lauter Liebesdudelei habe Christine Neubauer es dann auch verpatzt, ihrem Mann und ihrem Sohn Geschenke für die Feiertage zu besorgen. Die Familie feierte Weihnachten in Thailand. «Meine Mutter erklärte mir, dass sie vor lauter Arbeit keine Zeit gehabt hätte, ein Geschenk für mich zu besorgen. Für meinen Vater hatte sie auch nichts. Und wir saßen da mit je einem Geschenk für meine Mutter. Das hat mich sehr verletzt.»

Der Sohn will nicht mehr verletzt werden

Ihren neuen Freund José hat Neubauer wohl 2008 bei Dreharbeiten in Chile kennengelernt. «Das war der Film, in dem ich auch mitgespielt habe. Auch mein Vater war damals mit am Set», sagt Lambert junior, der Musik und Kulturmanagement studiert und gemeinsam mit seiner Freundin im Haus der Familie in Pullach bei München lebt. Nach all dem, was geschehen war, habe er nun nach langem Hin und Her entschieden, seiner Mutter erst einmal fern zu bleiben, sie nicht sehen und nicht hören zu wollen. Er wolle nicht immer wieder aufs Neue verletzt werden.

Seinem Vater war bereits im Sommer 2010 klar geworden, dass die Liebe seiner Frau zu ihm inzwischen erkaltet war. Der Bunten berichtet er, dass er damals an der Halswirbelsäule operiert wurde - ein riskanter Eingriff, weswegen Dinzinger sein Testament gemacht hatte. Seine Frau Christine dagegen sei sorglos gewesen und habe es vorgezogen, ihren drehfreien Tag in Österreich mit Reiten zu verbringen.

Da Christine Neubauer und Lambert Dinzinger keinen Ehevertrag haben, wird das Vermögen, das die beiden während ihrer 20-jährigen Ehe erwirtschaftet haben, aufgeteilt werden. Dinzinger fungierte immer als der Manager der Schauspielerin, handelte Verträge aus und hielt ihr den Rücken frei. «Es gab Phasen in unserer Ehe, da habe ich mehr verdient. Auch unser erstes Haus habe ich zu einem großen Teil finanziert, weil meine Ex-Frau damals noch keine so erfolgreiche Schauspielerin war», berichtet Dinzinger der Bunten.

Sie waren eine Bilderbuchfamilie

Als 15-Jährige hatte Christine Neubauer ihre große Liebe Lambert Dinzinger kennengelernt, schwärmte immer von ihm als «echtem Kerl». Jahrelang gaben die beiden eine Bilderbuchfamilie ab. Bis sie im Januar die Trennung bekannt gaben. Damals betonte das Paar, als Familie zusammenbleiben zu wollen, und verkündete in einer schriftlichen Erklärung: «Selbstverständlich werden wir beide weiterhin die Verantwortung für unseren Sohn übernehmen und auch gemeinsam für ihn da sein.» 

Papier ist geduldig. Doch Dinzinger hegt keinen Groll, in seiner Gefühlswelt spiele Christine Neubauer keine Rolle mehr. Er sagt zur Bunten: «Ich wünsche ihr, dass sie glücklich wird und wieder zu sich findet.» Das versucht Neubauer gerade. Sie hat radikal abgenommen, reist angeblich derzeit mit ihrem 45-jährigen Geliebten durch Chile. Bis März 2012 nimmt die Schauspielerin eine Auszeit vom Film. Dann dreht sie wieder, spielt die Hauptrolle in dem historischen ZDF-Zweiteiler Die Holzbaronin - eine Frau, die sich in den 1930er Jahren in einer Männerwelt durchsetzen muss. Wer zweifelt daran, dass ihr das gelingen wird?

krc/news.de

Leserkommentare (10) Jetzt Artikel kommentieren
  • Lulu
  • Kommentar 10
  • 21.11.2012 04:12

Ich nenne nur ein Wort bezüglich dieser Christine Neubauer: Absturz! Und zwar vom allerfeinsten.

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  • Iris Ehrsam
  • Kommentar 9
  • 07.01.2012 21:39

Mir tut Christine Neubauer leid. Hat sie uns doch jahrelang mit so schönen Filmen erfreut und nur, weil sie jetzt einen anderen Weg geht, stellt man sie an den Pranger. Das ist unfair! Außerdem ist nie einer allein der Auslöser einer Trennung. Auf ihren neuen Weg wünsche ich Christine viel Glück.

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  • Moni
  • Kommentar 8
  • 06.01.2012 00:41
Antwort auf Kommentar 1

Sie ticken doch nicht sauber, wer hier scheiße baut und fremd vögelt ist doch eindeutig und mann und kind haben das recht verletzt zu sein, sowie alles klarzustellen.Jetzt hat sichs mit frau saubermann.

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