Präsidenten-Baby Carla Bruni-Sarkozy bringt Mädchen zur Welt

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla sind Eltern geworden. Die 43-jährige Carla Bruni-Sarkozy brachte am Mittwoch in Paris ein Mädchen zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf. Jetzt beginnt das Rätselraten um den Namen der Kleinen.

TV: Carla Bruni-Sarkozy zur Geburt in Klinik (Foto)
Brachte ein Mädchen zur Welt: Carla Bruni-Sarkozy. Bild: dpa

Babyglück im Élysée-Palast: Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich nach seinem ersten Besuch bei seiner neugeborenen Tochter als stolzer Vater präsentiert. «Alle Eltern können dieses tief empfundene Glück verstehen, dass ich und Carla empfinden», sagte Sarkozy, am Donnerstag, einen Tag nachdem seine Frau Carla Bruni-Sarkozy das gemeinsame Kind zur Welt gebracht hatte. Mutter und Tochter seien wohlauf.

Den Namen des Kindes wollte Sarkozy nicht verraten. «Ich werde der Mutter das Vergnügen überlassen, ihn Ihnen zu sagen», sagte der französische Präsident, der am Donnerstag bereits wieder einen Termin in einer Recyclingfabrik in der Normandie wahrnahm. Das Kind kam wahrscheinlich zur Welt, als Sarkozy gerade auf einem Termin in Frankfurt am Main war, wo am Mittwochabend ein Treffen zur Euro-Krise stattfand.

Carla Bruni-Sarkozy: Sie hat's faustdick hinter den Ohren

Es ist das erste Mal, dass ein französischer Staatspräsident im Amt Nachwuchs bekommt. Sarkozy hat schon drei Söhne aus zwei früheren Ehen, Bruni einen Sohn aus einer anderen Beziehung. Sarkozy erreichte laut einem Bericht des Fernsehsenders BFM TV nach seiner Rückkehr aus Frankfurt gegen 23 Uhr die Privatklinik La Muette im Westen von Paris, wo Bruni das Kind zur Welt brachte.

Vorerst keine Fotos vom Baby

Der französische Kommunikationswissenschaftler Christian Delporte prophezeit dem neugeborenen Kind noch eine wichtige Rolle im Wahlkampf: «Das Baby wird helfen, seine Frau und auch ihn menschlicher und sympathischer zu machen», sagte Delporte in einem Interview mit der französischen Tageszeitung Le Figaro. Bruni sei bis jetzt nicht sehr beliebt bei den Franzosen. «Die Bilder von ihr als Mutter und Sarkozy als sorgender Vater könnten sie beide dem Volk wieder näher bringen.» Die Präsidentschaftswahl findet im Frühjahr 2012 statt.

Nicolas Sarkozy hatte sich bei seiner Amtseinführung 2007 noch von seiner damaligen Frau Cécilia und den fünf Kindern ihrer Patchwork-Familie begleiten lassen. Ihr gemeinsamer Sohn Louis wünschte ihm vor laufenden Kameras «Viel Glück, Papa». Seine beiden anderen Söhne Pierre und Jean stammen aus Sarkozys erster Ehe mit seiner damaligen Frau Marie-Dominique.

Nur wenige Wochen nach seiner Scheidung von Cécilia zeigte sich Sarkozy mit der franko-italienischen Sängerin Carla - und deren Sohn Aurélien, den er auf einer Jordanienreise auf den Schultern trug. Wegen der vielen Fotografen hielt der Junge beide Hände vors Gesicht.

Seine Mutter bedauerte später, ihren Sohn auf diese Weise der Öffentlichkeit ausgesetzt zu haben. «Das war ein Fehler, ich hätte wissen müssen, dass Fotografen da sein würden, ich war unvorsichtig», räumte sie später ein. Deswegen werde es von dem neuen Kind auch keine Fotos geben, hatte sie kurz vor der Geburt betont.

cvd/krc/zij/news.de/dpa/dapd

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