Werbung gestoppt Zu schön, um wahr zu sein

Der Kosmetik-Konzern L'Óreal muss eine Werbekampagne für Make-up mit den Stars Christy Turlington und Julia Roberts zurückziehen. Die britische Werbeaufsicht moniert: Die Fotos der Gesichter seien zu stark retuschiert.

Christy Turlington (Foto)
Um diese Werbekampagne geht es bei Supermodel Christy Turlington. Bild: Screenshot L'Oréal

Die Bilder der 43-Jährigen seien deshalb irreführend. Das gleiche gelte auch für Bilder des Supermodels Christy Turlington (42).

Die liberaldemokratische Parlamentsabgeordnete Jo Swinson hatte sich bei den Aufsehern beschwert. In Zeiten steigenden Schönheitswahns und zunehmender Essstörungen bei jungen Mädchen erwecke L'Oreal mit seiner Werbung den Eindruck, das Make-Up könne Wunder bewirken.

Das Unternehmen, das mit Roberts und Turlington für zwei verschiedene Make-Ups wirbt, hatte reklamiert, die Werbung zeige Effekte, die tatsächlich erreichbar seien. L'Oreal gab aber auch zu, digital nachgeholfen zu haben.

Berühmte Testimonials: Stars in der Werbung

cvd/news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • klaus Opitz
  • Kommentar 1
  • 28.07.2011 11:32

Wass soll es, Schönheit ist relativ. Schönheit vergeht. Jedoch eines bleibt: der Carakter eines Menschen und der ist schöner und besser als die relative Schönheit, wie manche geldgierigen Manager es behaupten. Die wollen ja nur noch mehr Euros in der Tasche haben. Diese Manager sollten mal einen Carakter beschreiben und damit auffallen. Da verdient man halt nichts oder nur zuwenig !!!! Die jungen Menschen werden nur noch mehr geblendet und die glauben das was die Werbung schreibt. Ich glaube diesen Werbungen schon seit langen überhaupt nichts mehr.

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