Treulose Promis Auch Männer sind Flittchen

Männer dürfen das (Foto)
Hugh Heffner mit Holly Madison (links), Bridget Marquardt und Kendra Wilkinson Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Wenn Frauen häufig den Partner wechseln und viele Affären haben, bekommen sie schnell den «Flittchen-Stempel» aufgedrückt. Wenn Männer einen unsteten Lebenswandel führen, gelten sie als echte Kerle oder Playboys. Auch bei den Promis ist das nicht anders. Warum eigentlich?

Paris Hilton zeigt beim Aussteigen aus dem Auto gern, dass sie keine Unterwäsche trägt. Sie dreht Sexfilme und hat regelmäßig neue Männer an ihrer Seite - kurz nach der Trennung von Cy Waits knutscht sie nun mit dem  Hangover-2-Regisseur Todd Phillips herum. Sie gerät oft mit dem Gesetz in Konflikt - vor allem wegen Drogenmißbrauch - und sie war sogar schon im Gefängnis.

Dank solcher Geschichten hat sich Paris Hilton ganz schnell ein Image erarbeitet, das sie so schnell nicht wieder los wird. Sie gilt als Dummchen, verwöhnte Göre und - um es einmal gewählt auszudrücken - als eine Frau, die sehr leicht zu haben ist. Dabei tut Paris Hilton nur das, was Männer wie Colin Farrell, Gerard Butler oder John Mayer auch tun. Nur würde ihnen das in Hollywood niemand ankreiden. Sie werden als echte Kerle, schlimmstenfalls als Playboys bezeichnet.

Partnerwechsel
Hollywoods männliche Schlampen
Hollywoods männliche Schlampen (Foto) Zur Fotostrecke

Warum kommen Männer mit einem unsteten Lebenswandel eher durch als Frauen? Warum gelten Frauen wie Lindsay Lohan, Paris Hilton oder Britney Spears als Flittchen, obwohl sie auch nichts anderes tun als ihre männlichen Kollegen?

Frauen: Tugend und Keuschheit

Frauen galten schon immer als das gute Geschlecht. Mit ihnen verband man Tugenden wie Keuschheit und Liebe. Männer mussten von jeher stark sein oder zumindest beweisen, dass sie stark sein können. Und wie ließe sich Stärke besser beweisen als damit, mehrere Frauen an der Seite zu haben? Schließlich wirken nur echte Männer anziehend auf Frauen.

Diese archaische Denkweise hat heute Gott sei Dank keine Gültigkeit mehr. Frauen müssen mittlerweile ebenfalls stark sein, müssen für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen und genießen dafür selbstverständlich die gleichen Freiheiten wie die Männer. Nur in punkto Beziehungen kann von Gleichberechtigung keine Rede sein. Da werden noch immer die gleichen Maßstäbe wie vor mehreren 100 Jahren angesetzt.

Welche Männer als Hollywoods größte Schwerenöter gelten, sehen Sie in unserer Fotostrecke.

Frauenheld
Colin Farrells Top Ten
Colin Farrell und die Frauen (Foto) Zur Fotostrecke

car/news.de

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Hinz
  • Kommentar 3
  • 13.07.2011 16:10

Wer bezeichnet denn P.H. als Flittchen? Nicht die Männer, auch nicht ähnlich attraktive Frauen, sondern die Frauen, die gern so wie P.H. wären (und Weicheier, die sich von solchen Frauen vorschieben lassen). Welche Frau möchte einen sexuell langweiligen Mann und welcher Mann möchte eine Frau, mit der im Bett (und auch anderswo) nichts los ist. Frauen bzw. Männer, die hier was drauf haben, haben in ihrem Leben nicht nur einen Partner. Also, wo ist das Problem - lieber eine P.H. als eine Lusche als Partner.

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  • Harley
  • Kommentar 2
  • 13.07.2011 14:24

Antwort auf Kommentar 1, von mkathrin: Hallo mkathrin, Männer sollen Männer bleiben, keine Frau möchte einen Waschlappen bzw. eine Memme als Mann haben. Frauen aber möchten in sehr vielen Situationen wie Männer sein, Männer mögen aber keine Emanzen die sich verhalten wie Männer bzw. in deren Haut schlüpfen möchten. Die BIOLOGIE trennt schon von der Natur aus, was Männlich oder Weiblich ist. Warum wollen sich immer mehr Frauen das Maskuline verhalten der Männerwelt aneignen ? Von der Natur festgelegt, sollen Frauen fraulich und Männer männlich bleiben, gruß Harley

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  • mkathrin
  • Kommentar 1
  • 13.07.2011 13:02

Warum Frauen als Flittche und Männer als tolle Kerle? Oh, das ist ganz einfach. Die Herrenwelt möchte sich gerne vervielfältigen, aber das Weibchen zu Hause gehört ihnen ganz alleine, da wird kein anderer Hahn zugelassen. Da sind die Herren leider geistig noch nicht ganz ausgereift um zu verstehen, dass Frauen eigenständige Wesen und durchaus in der Lage sind selbstständig zu denken. Die Religionen spielen da eine sehr grosse Rolle. Trotzdem vor Gott sind alle Menschen gleich, aber eine Frau ist ja kein Mensch. Indoktrination durch Dummheit des männlichen Egos, kann ich da nur anmerken.

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