Kate & Co. Warten auf die royale Kinderschar

Victoria, Chaterine und Charlene (Foto)
Victoria, Chaterine und Charlene stehen unter Druck. Bild: dpa (Montage)

Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
Victoria, Catherine und Charlene haben es nicht leicht: Die ganze Welt blickt auf ihre Bäuche und wartet darauf, dass sie sich wölben. Nach den Traumhochzeiten müssen sie nun für Nachwuchs sorgen. Ein immenser Druck, dem nicht jede Prinzessin standhält.

Noch starren alle auf den Bauch von Herzogin «Kate» Catherine und monieren, dass sie immer dünner wird. Sie selbst gibt dem Hochzeitsstress die Schuld für ihren Gewichtsverlust. Die Klatschblätter sind sich nicht sicher, ob der Grund das schwere Erbe Lady Dianas ist, oder Catherines Wahn, als Stilikone in Size-Zero-Kleider hineinpassen zu müssen - oder weil sie einfach nur unter Magersucht leidet.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Zeitungen ihren flachen Bauch zur Staatsaffäre machen. Spätestens ab Spätsommer könnte sich theoretisch ein kleines Bäuchlein unter Catherines Kleider abzeichnen. Denn dann könnte sie schwanger sein - immerhin ist die Hochzeit mit Prinz William dann schon ein paar Monate her. Sollte die freudige Nachricht, dass die beiden jungen Royals Nachwuchs erwarten, noch etwas auf sich warten lassen, wird es wohl heißen,  Catherine könne dem Druck, einen Thronfolger zu gebären, nicht standhalten. Die Herzogin hat es derzeit nicht einfach.

Bei Fürstin Charlene von Monaco wird es nicht anders laufen. Ab Herbst wird auch ihr Bauch unter Dauerbeobachtung stehen. Wenn sie nicht relativ schnell schwanger wird, dürfte das für viele eine Bestätigung sein, dass sie unglücklich ist - die Tränen, die sie bei ihrer Hochzeit mit Albert vergoss, also tatsächlich keine Freudentränen waren.

Wie es ist, wenn die Veränderung des Bauchumfangs über Monate genaustens überwacht wird, davon kann Victoria von Schweden ein Liedchen singen. Die Kronprinzessin ist schon seit über einem Jahr mit Prinz Daniel verheiratet, Nachwuchs ist längst nicht in Sicht. Doch bei den Problemen, die sie derzeit mit ihrem Vater Carl Gustav von Schweden hat, ist das kein Wunder.

Gebärfreudige Schwiegermütter

Charlene, Catherine und Victoria hätten es sicherlich einfacher, wenn sich ihre Mütter oder Schwiegermütter etwas mehr Zeit gelassen hätten mit dem royalen Nachwuchs. Doch Prinz William wurde elf Monate nach der Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles geboren, Königin Silvia brachte 13 Monate nach ihrer Hochzeit Victoria zur Welt und Grace Kelly legte sogar eine Punktlandung hin: Neun Monate nach ihrer Trauung mit Fürst Rainer kam Prinzessin Caroline auf die Welt. Die aktuelle royale Schwiegermüttergenerationen wurde also im Durchschnitt vier Monate nach der Hochzeit schwanger.

Die neue Generation von Prinzessinnen lässt sich hingegen mehr Zeit mit dem Kinderkriegen. Im  Februar 2002 heiratete Maxima den niederländischen Thronfolger Willem-Alexander. Prinzessin Amalia wurde am 7. Dezember 2003 geboren - fast zwei Jahre nach der Hochzeit. Gleiches Bild in Dänemark: Prinzessin Mary brachte 17 Monate nach ihrer Hochzeit Prinz Christian zur Welt. Auch Letizia von Spanien wurde nicht direkt schwanger, erst acht Monate nach ihrer Heirat. Die Norwegische Prinzessin Mette-Marit ließ sich sogar fast zwei Jahre Zeit. Brauchten Lady Di & Co. noch 4 Monate im Durchschnitt, um schwanger zu werden, lassen sich Mette Marit & Co. im Durchschnitt ein ganzes Jahr dafür Zeit. Victoria von Schweden wird diesen Wert sicherlich weiter in die Höhe schrauben, bei Catherine und Charlene muss man noch abwarten.

Aber was ist der Grund? Ist es wirklich der öffentliche Druck, der auf ihnen lastet? Oder lassen sie sich im Gegensatz zu ihren Schwiegermüttern einfach nicht mehr unter Druck setzen?

Fakt ist: Die Pflicht, einen Thronfolger gebären zu müssen, war schon immer da. Sicherlich hat der öffentliche mediale Druck zugenommen, dafür gibt es gleichzeitig die Erwartungshaltung, unbedingt einen männlichen Thronfolger zur Welt bringen zu müssen, nicht mehr.

Holland und Norwegen sind Spätzünder

Geht man jeweils vier Generationen in den europäischen Adelshäusern zurück, fällt auf, dass  - von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen - die meisten Kronprinzessinen in wenigen Monaten schwanger wurden. Vor allem das schwedische, monegassische und belgische Königshaus haben sich als sehr zügig in Sachen Nachwuchs erwiesen. In Schweden und Monaco dauert es im Durchschnitt zwei, in Belgien drei Monate. Die Englänger sind mit sieben Monaten im Mittelfeld vertreten, Holland (24 Monate) und Norwegen (28 Monate) bilden die Schlusslichter.

Vielleicht lässt sich die neue Generation von Prinzessinnen auch einfach mehr Zeit mit dem Kinderkriegen, weil sich das gesellschaftliche Umfeld verändert hat. Nicht nur, dass mit der Etablierung von Verhütungsmitteln die gesellschaftliche Erwartungshaltung eine andere geworden ist, auch die Fortschritte in der Reproduktionsmedizin geben den Frauen mehr Zeit, die Thronfolge zu sichern.

Wann auch immer Victoria, Charlene und Catherine ihre Pflicht getan haben werden, ihr royaler Bauch wird noch einige Jahre unter Dauerbeobachtung stehen. Denn nach der Schwangerschaft ist vor der Schwangerschaft: Dann geht es darum, wie schnell die Schwangerschaftspfunde wieder purzeln und wie schnell es wieder heißt: Was wölbt sich denn da?

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krc/news.de

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Mama Royale
  • Kommentar 3
  • 02.08.2011 12:04

Unter Stress ein Kind zu bekommen ist nicht einfach. "Leistungsdruck" kann sich negativ auf die Furchtbarkeit auswirken. Schon gut möglich, dass die Damen schlichtweg aufgrund des Drucks nicht schwanger werden. Ich trage zwar keinen Adelstitel aber das ewige Nachgefrage hat mich auch total verrückt gemacht. Nachdem ich der lästigen Verwandschaft Frageverbot erteilt habe, hat es dann (zusammen mit symptothermaler Zyklusbeobachtung - Infos i.ü unter kindwerunsch-cyclotest) dann auch geklappt. Leider hört die yellow press nicht auf "Klappe halten". Die Damen tun mir schon gewaltig leid.

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  • Gerd Schrödter
  • Kommentar 2
  • 13.07.2011 14:47

Diese Gesellschaft ist so verlogen, die lächelt in die Kamera und im selben Zug würde sie den "Untertanen" eher ein Messer an die Kehle halten. Alles nur Gehirnvernebelung via Medien.

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  • Helga Herzog
  • Kommentar 1
  • 13.07.2011 09:58

Was es heißt, öffentlichem Druck ausgesetzt zu sein, kann ich sehr gut nachfühlen. Auch mir wurde immer "eingebleut" was eine Herzog tun und was sie gefälligst zu lassen hat. Allerdings war es damals eine andere Zeit, man war dieser Diktatur ausgesetzt. Heute sind die Dinge viel anders, die Damen sind selbstbewuster und wissen, worauf sie sich einlassen. Keiner hat z.B. diese Damen gezwungen. Sie wußten, worauf sie sich einlassen und müssen nun, ob sie wollen oder nicht, sich diesem Druck auch stellen. Das hätten sie sich früher überlegen müssen !

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