Jörg Kachelmann Hochzeit mit Zeugin?

Jörg Kachelmann (Foto)
Jörg Kachelmann soll geheiratet haben. Bild: ddp

Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
Er ist derzeit Deutschlands bekanntester Angeklagter, um den sich jede Menge Gerüchte ranken. Das neueste: Jörg Kachelmann soll geheiratet haben. Offiziell bestätigt ist nichts. Wer die angeblich neue Frau Kachelmann ist, will die Bild-Zeitung erfahren haben.

Ein neuer schmaler goldener Ring an Jörg Kachelmanns linker Hand sorgt seit Tagen für Aufsehen. Deutschland rätselt, ob der Wettermoderator wieder geheiratet hat. Denn in der Schweiz, wo Kachelmann lebt, werden Eheringe und nicht Verlobungsringe traditionell links getragen.

Laut Informationen von Spiegel Online soll die Hochzeit am 19. oder 20. März 2011 stattgefunden haben. Zwar dementierten Kachelmanns Anwälte, dass ihr Mandant am besagten Wochenende geheiratet habe, ob er jedoch an einem anderen Datum den Bund fürs Leben einging, ließen sie offen. Sogar der Vorsitzende Richter Michael Seidling - vor dem Landgericht Mannheim muss sich Kachelmann derzeit wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verantworten - sprach ihn auf den Ring an. Doch auch vor Gericht wollte sich Kachelmann dazu nicht äußern.

Neue Frau Kachelmann eine Psychologie-Studentin?


Auch die Bild-Zeitung will aus Justizkreisen erfahren haben, dass Kachelmann zum dritten Mal geheiratet hat. Und das Boulevardblatt will wissen, wer die angeblich neue Frau an Kachelmanns Seite ist. Sie soll 25 Jahre alt sein, damit 27 Jahre jünger als Kachelmann, aus Borna bei Leipzig stammen und Psychologie studieren. Wie die Bild-Zeitung schreibt, soll sie Kachelmann 2009 übers Internet kennengelernt haben und neun Monate später nach Konstanz umgezogen sein, um näher bei ihm zu sein. Mittlerweile sollen die beiden am Zürichsee in der Schweiz zusammenwohnen. Laut Bild soll sie bis zu seiner Festnahme nichts von den anderen Beziehungen ihres damaligen Freundes gewusst haben.

Vor Gericht, wo sie als Zeugin auftrat, soll sie sich laut Bild nur positiv über Kachelmann geäußert und, gefragt nach ihrem derzeitigen Beziehungsstatus, sich als feste Freundin Kachelmanns bezeichnet haben. Sie soll auch die Frau sein, die im März 2010 am Frankfurter Flughafen dabei war, als Kachelmann verhaftet wurde.

Bild hat angeblich mit der Familie und Freunden der neuen Frau an Kachelmanns Seite gesprochen. Sie sollen sie als «ruhig und verschlossen» beschrieben haben. Kachelmann selbst hätten sie bisher nicht kennengelernt, auch von der Hochzeit hätten sie nichts gewusst.

Trotz Ring und jeder Menge Gerüchte: Die offizielle Bestätigung der Hochzeit steht nach wie vor aus.

Prozess
Freispruch für Kachelmann
Kachelmann freigesprochen (Foto) Zur Fotostrecke

Kachelmann-Geliebte sagt aus

Überlagert von den Spekulationen über eine mögliche Hochzeit Kachelmann ist am Dienstag der Prozess gegen den Wettermoderator weitergegangen. Eine ehemalige Geliebte Kachelmanns wurde nochmals als Zeugin vernommen. Die Frau hatte Aufsehen erregt, weil sie für ein Interview und Fotos in der Zeitschrift Bunte 50.000 Euro bekommen hatte.

Das Landgericht Mannheim hat die bezahlten Presseauftritte von Ex-Geliebten des Wettermoderators Jörg Kachelmann erstmals öffentlich kritisiert. Richter Joachim Bock sprach von einer «Respektlosigkeit gegenüber dem Gericht». Es sei der Rolle eines Zeugen «nicht angemessen», sich zunächst in der Presse zu äußern.

voc/reu/news.de/dapd

Leserkommentare (5) Jetzt Artikel kommentieren
  • Heinz
  • Kommentar 5
  • 30.03.2011 21:38
Antwort auf Kommentar 1

@Akademus: Da hättest Du den Anfang machen sollen mit dem Schweigen.

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  • Xanthippe
  • Kommentar 4
  • 29.03.2011 22:43

@Akademus Ist das jetzt Neid oder Mitleid?

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  • Herbert Eder
  • Kommentar 3
  • 29.03.2011 15:15

Eine Heirat bedeutete eine Zeugin weniger. Meiner Meinung nach spielen in der Causa Kachelmann viele mit gezinkten Karten. Wenn nach dem zu erwartenden Freispruch Kachelmanns sein "Opfer" nicht wegen falscher Anschuldigung mit dem Wettermann den Platz tauscht ist alles klar. Herrn Kachelmanns Leumund ist in der öffentlichen Meinung beschädigt; die ach so verletzte Geliebte hat somit ihren Teilsieg errungen. Beweisbar schient mir die angeklagte Tat ohnehin nicht - ergo: in dubio pro reo! Im Prozess des "Opfers" - sollte es dazu kommen - wird's dann umgekehrt sein. Pyrrhussiege zweiter Klasse.

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