Daniela Katzenberger «Träume sind meine Arschtritte»

Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Daniela Katzenberger ist der Doku-Soap-Star Deutschlands. Dank des Fernsehens schaffte es die ehemalige Kellnerin zur prominenten Mallorca-Gastronomin mit eigener TV-Sendung. Im Interview mit news.de spricht sie über ihren kometenhaften Aufstieg.

An den immensen Erfolg ihrer Geschichte haben weder Daniela Katzenberger noch ihr Entdecker Bernd Schumacher geglaubt. «Wir wurden überrannt», sagt der Geschäftsführer von der Leipziger Produktionsfirma 99pro und meint damit den Start von Daniela Katzenbergers eigener Doku-Soap Daniela Katzenberger - Natürlich blond, die vor einigen Wochen auf Vox startete. Und natürlich spricht er dabei auch von ihrer vor kurzem gestarteten Musikkarriere. Daniela Katzenberger hat die Single Nothing's gonna stop me now veröffentlicht. Egal, was die Ludwigshafenerin im Moment anfasst, es wird ein Erfolg. Deswegen soll die Marke Daniela Katzenberger noch ausgebaut werden.

Daniela Katzenberger
Die Katze will's wissen


All das erzählte Bernd Schumacher beim Casting für TV-Gesichter. Die Internet-Castingagentur TV-Gesichter gehört zur Fernsehproduktionsfirma 99pro. Diese produziert seit Jahren sehr erfolgreich Doku-Soaps, darunter We are family und Auf und Davon. Für Letzteres entdeckten die Mitarbeiter von TV-Gesichter vor zwei Jahren Daniela Katzenberger. Diese war ebenfalls eingeladen. So konnten sich die Castingteilnehmer gleich mal anschauen, wohin der Weg übers Fernsehen führen kann. 

Im Interview mit news.de sprach Daniela Katzenberger über ihren Erfolg. Sie erzählt, wie sie sich selbst Arschtritte verpasst und warum man ihren Erfolg mit dem von Modern Talking vergleichen kann.

Ihre Marke soll ausgebaut werden. Was soll denn unter Ihrem Namen verkauft werden?

Katzenberger: Kein Kochbuch und kein Fitnessvideo. Das wäre ja auch unglaubwürdig. Aber eine Schmuckkollektion, Tassen, Lipgloss natürlich und Schuhe – es ist so vieles. Und hinter allem, was da herausgebracht wird, stehe ich hundertprozentig.

Hätten Sie je gedacht, dass Sie so erfolgreich sein würden, als Sie sich vor zwei Jahren bei TV-Gesichter für ein Hooters-Casting beworben haben?

Katzenberger: Dass man durch Auswandern in einer Sendung bekannt werden kann ... Ich dachte, dafür muss man durch Casting- oder Talksendungen rennen. Es ist für mich krass, dass es jetzt so einen Hype gibt.

Warum haben Sie sich überhaupt für eine Doku-Soap-Reihe beworben?

Katzenberger: Eigentlich dachte ich, es ist nie etwas Gescheites im Fernsehen. Vielleicht gehst du mal selbst hin. Nee, Quatsch! Ich wollte schon mit 13 in den amerikanischen Playboy. Es gibt ja in Amerika offene Playboy-Castings, zu denen man gehen kann. Und als mir dann eine Freundin vom Hooters-Casting erzählte, dachte ich, das ist meine Chance, nach Amerika zu kommen, raus aus dem Kaff. Als ich mich dann beworben habe, habe ich erwähnt, dass ich mich in Amerika auch beim Playboy vorstellen will. Schon zwei Wochen später wurde ich direkt von Vox angerufen und mir wurde gesagt: «Das geht klar.»

Zur Hooters-Kellnerin und auch zum Playboy-Bunny haben Sie es nicht geschafft, stattdessen haben Sie auf Mallorca ein Café eröffnet, eine Single herausgebracht, einen Werbevertrag unterschrieben und Vox zeigt mittlerweile Ihre eigene Fernsehsendung. In den Medien werden Sie immer öfters mit Verona Pooth verglichen. Sind Sie stolz auf Ihren Erfolg?

Katzenberger: Meine eigene Sendung läuft echt gut und das freut mich extremst geil. Bei Goodbye Deutschland gibt es noch andere Geschichten, auf die man es schieben könnte, wenn es nicht so läuft. Aber bei der eigenen Sendung zeigt sich, wie viele Menschen Daniela Katzenberger sehen wollen. Es sind viel mehr, als wir überhaupt dachten. Das macht mich sehr stolz, vor allem, weil viele gesagt haben, das schafft die nie. Aber es gucken trotzdem ganz viele. Viel mehr, als es zugeben würden. Das ist so wie bei Modern Talking damals.

Wünschen Sie sich immer noch, einmal in den Playboy zu kommen?

Katzenberger: Wissen Sie, ich habe mir als Kind auch eine Barbiepuppe gewünscht. Die wünsche ich mir jetzt nicht mehr. Ich habe dem deutschen Playboy erst vor Kurzem abgesagt. Das tut mir so gut, dass ich jetzt sagen kann: «Nein.» Erst wollte ich da unbedingt rein und die wollten mich nie. Das macht mich schon stolz.

Haben Sie nach Ihrem kometenhaften Aufstieg keine Angst, dass der Erfolg irgendwann vorbei ist?

Katzenberger: Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ich bin nicht Paris Hilton, die fünf Millionen verballert und dann zum ersten Mal kellnern müsste. Ich habe gekellnert, und ich habe das gern gemacht. Das war mein normales Leben. Ich bin auch jetzt noch manchmal daheim und helfe meiner Mutter aus. Jeder sollte mal wissen, was harte Arbeit ist, oder wie es ist, den ganzen Tag Cola-Kästen rumzuschleppen.

Welche Träume bleiben noch nach einem so aufregenden Jahr?

Katzenberger: Man sollte immer Träume haben. Das ist ja der Arschtritt, den man von sich selbst kriegt, wenn man sagt: «Das will ich noch schafffen. Das will ich noch machen.» Ich werde nochmal ins Ausland gehen, nach Amerika vielleicht. Ich brauche eine Aufgabe, von der die anderen sagen, nee, das schafft die nie. Das ist für mich eine Herausforderung.

Vor einiger Zeit hat sich Ihr Ex-Freund sehr ausführlich über Ihre Beziehung geäußert. Lässt die Presse Ihr Privatleben in Ruhe?

Katzenberger: Wenn du als Promi nichts zeigen willst, kriegen die Medien auch gar nichts mit. Man muss Leute um sich haben, die auch nicht mit der Presse reden. Nicht so wie mein Ex-Freund, der versuchte, daraus Kapital zu schlagen, dass er mit mir zusammen war. Da muss man schon aufpassen. Ich glaube aber auch, ich habe da keine Geheimnisse, da ich meine Mutter vorgestellt habe und meine Geschwister. Da gibt’s auch nicht mehr zu sagen. Und ein Liebesleben habe ich nicht. Aber laut den Karten soll ich nächstes Jahr im Juli meinen Traummann kennenlernen. Der soll dunkelhaarig sein und im Ausland leben.

Zum Casting für das neue TV-Gesicht sind viele Frauen gekommen, die hoffen, auch so einen Erfolg zu haben wie Sie. Was würden Sie diesen Frauen mit auf den Weg geben?

Katzenberger: Die dürfen sich nicht verbiegen lassen und sagen, was sie denken. Mich haben am Anfang viele versucht umzustylen oder gemeint, ich soll nicht so oft «Scheiße» sagen. Aber – das ist der weibliche Trotzinstinkt – wenn jemand sagt, mach das nicht, dann machen wir das dann doch.

Jeden Dienstag, 22.30 Uhr, können TV-Zuschauer in der Vox-Sendung Daniela Katzenberger - natürlich blond den Alltag der Kultblondine als Model, Café-Besitzerin und Sängerin mitverfolgen.

car/ivb/news.de

Leserkommentare (6) Jetzt Artikel kommentieren
  • Realist
  • Kommentar 6
  • 10.12.2010 16:11

Liebe Daniela, ich glaube auch als Klofrau wärst Du nicht zu gebrauchen. Lerne erst mal arbeiten und ordentliches Deutsch, denn so wirst Du immer ein Plebs bleiben.

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  • Realist
  • Kommentar 5
  • 10.12.2010 16:08

Dumm bleibt Dumm da helfen keine Pillen. Oder soll man sagen der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Mutter und Tochter zeigen uns wiedermal, wie blöd Deutsche sein können.

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  • romox1
  • Kommentar 4
  • 27.10.2010 09:08

ja wirklich - danke die Vorredner(bis auf einen) - die ist ja zwar clever,aber eben leider dof ohne Ende. Kann mir nicht vorstellen,dass die ein intelligenter Mensch ertragen kann. Also,arme deutsche Nation,es geht um Kohle,die mit Blödheit verdient wird von anderen, Leute,wir werden verarscht,... übrigens,die könnte ich mir nackt nicht mal mit dem Arsch angucken! Die sieht so Sch... aus!! Wir brauchen insgesamt,auch wegen Pisa..,mal kluge Leute im TV u. Leute die Intelligenz u. Klugheit "schüren" - Deutschland ist dabei zu verblöden.. was müssen wir noch alles ertragen?

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