Promi-News des Tages Karl Marx und die knutschende Clinton

Mario Adorf will unbedingt Karl Marx spielen, Rapper Kayne West denkt sich eine ganz besondere Entschuldigung aus, Chelsea Clinton knutscht rum und Regisseur Josef Vilsmaier träumt davon, die «Wilde Maus» zu reiten: Die Promi-News des Tages.

Mario Adorf kämpft seit fünf Jahren darum, in einem Film Karl Marx spielen zu dürfen. «Das ist wirklich ein trauriges Kapitel», sagte der Schauspieler, der an diesem Mittwoch 80 Jahre alt wird, dem Nachrichtenmagazin Focus. «So viel Zeit habe ich nicht mehr.» Dem Südwestrundfunk habe er seine Idee vorgelegt - der wolle sie aber nicht so umsetzen, wie er sich das vorstelle. «Dort will man den ganzen Karl Marx erklären», sagte Adorf. «Ich will keinen Schulfunk machen.» Und noch etwas will er nicht: Eine Fernsehgala zu seinem Ehrentag am 8. September. Das sei «bei anderen immer peinlich und schrecklich» gewesen.

 
Clinton Junior im Knutsch-Fieber

Währenddessen schwebt eine echte Clinton im siebten Himmel.  Als Chelsea Clinton (30) mit ihrem Mann Marc Mezvinsky (32) am bei den US-Open in New York war, hatten die beiden nicht nur Augen für das Tennis-Match von Venus Williams, die die Luxemburgerin Mandy Minella in zwei Sätzen abfertigte.

Immer wieder nahmen sich die Frischvermählten eine kleine kleine Auszeit, um sich leidenschaftlich zu küssen, berichtet People.com. Chelsea Clinton und der Investmentbanker Marc Mezvinsky hatten vor einem Monat in dem idyllischen Städtchen Rhinebeck geheiratet. Erst vor kurzem sind die beiden aus den Flitterwochen zurückgekehrt, die sie an einem nicht bekannten Ort verbrachten.

Kayne West: Ein Rapper mit Gewissen

Rapper Kayne West leidet noch immer unter seinem Ausbruch gegen Country-Sängerin Taylor Swift im vergangenen Jahr. West zeigte sich via Twitter reuig und erklärte, er habe damals falsch gehandelt. Er entschuldigte sich erneut bei Swift. West war bei den MTV Awards vor einem Jahr auf die Bühne gestürmt und hatte gesagt, Beyoncé hätte den Preis für das beste Musikvideo verdient.

Danach hätten Leute getwittert, sie wünschten ihm den Tod, schrieb West am Samstag. Sein Ausbruch wurde damals mit Befremden aufgenommen und fügte seiner Karriere erheblichen Schaden zu. West musste eine geplante Tour mit Lady Gaga absagen, offensichtlich wegen zu geringer Nachfrage nach Karten.

Der Musiker erklärte, er habe einen Song für Swift geschrieben und hoffe, dass sie ihn singen werde. «Wenn sie ihn nicht nimmt, werde ich ihn für sie singen», schrieb er. West arbeitet derzeit an einem neuen Album, das im Herbst erscheinen soll.

Papa Vilsmaier will kein «Schisser» sein

Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Dana Vávrová ist Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier wieder in Oktoberfeststimmung. Beim Auftakt zur diesjährigen Jubiläums-Wiesn, der legendären Trachtennacht in der Münchner Schrannenhalle, sagte der 71-Jährige: «Dann ziehe ich meine Lieblingslederhose an, die ich vor 15 Jahre beim Dreh von Schlafes Bruder von Hubert von Goisern geschenkt bekommen habe, und stürze mich in die wildesten Fahrgeschäfte. Schon allein, um meinen Kindern zu beweisen, dass ich kein Schisser bin!»

Es gebe nichts, was er nicht fahren würde, sagte Vilsmaier. «Fünfer Looping, Power Tower oder andere High Speed Karussells - kein Problem! Die Wilde Maus gefällt mir wahnsinnig gut. Problematisch wird's nur, wenn ich mich durch den Bügel zu eingeengt fühle, weil ich mir bei den Dreharbeiten schon öfters Wirbelbrüche zugezogen habe.»

Etwas wehmütig erinnerte sich der Kameramann zurück: «Meine Frau ist nie gern auf die Wiesn gegangen, ich habe immer große Überredungskünste gebraucht, um sie zu bewegen, mitzukommen. Ich habe das Oktoberfest immer genossen, genieße das Beisammensein im Bierzelt und hatte dort auch schon viele anregende Gespräche.

Auf der Wiesn habe er auch seine größten Deals gemacht, schmunzelte Vilsmaier. «Meinen ersten Flirt hatte ich 1957 auf dem Oktoberfest. Damals sind meine Freundin und ich Autoscooter und das traditionelle Rundkarussell Krinoline gefahren. Das wurde früher noch mit Hand betrieben, war ganz langsam und sehr sinnlich.»

«Crocodile Dundee» darf Australien wieder verlassen

Der wegen mutmaßlicher Steuerschulden in Australien festsitzende Crocodile-Dundee-Star Paul Hogan darf das Land wieder verlassen. Bei einem Treffen zwischen den Anwälten des 70-jährigen Schauspielers und Vertretern der australischen Steuerbehörde sei eine Einigung über eine Ausreise Hogans in die USA erzielt worden, teilte sein Anwalt Andrew Robinson mit. Hogan lebt mit seiner Frau und seinem zwölfjährigen Sohn in Los Angeles.

Der allgemeine Steuerstreit zwischen der Behörde und seinem Mandant sei jedoch noch nicht abschließend geklärt, erklärte Robinson. Hogan war Ende August zur Beerdigung seiner Mutter nach Australien gereist und wegen ausstehender Steuerschulden in zweistelliger Millionenhöhe mit einem Ausreiseverbot belegt worden. Die Steuerfahndung wirft ihm vor, Einnahmen aus seinen international erfolgreichen Crocodile Dundee-Filmen in Steueroasen untergebracht zu haben. Der Schauspieler bestreitet dies.

cvd/che/news.de/ap/dpa

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