Michael Jackson Vater verklagt Leibarzt

Joe Jackson ist davon überzeugt, dass Leibarzt Conrad Murray den Sanitätern verschwiegen hatte, Michael Jackson das Narkosemittel Propfol verabreicht zu haben. Nun verklagt er den Kardiologen auf 75.000 Dollar Schadenersatz.

Joe Jackson (Foto)
Joe Jackson verklagt den Leibarzt des King of Pop auf Schadenersatz. Bild: ap

Genau ein Jahr nach dem Tod Michael Jacksons hat dessen Vater den Leibarzt des Popstars verklagt. Joe Jackson wirft dem Kardiologen Conrad Murray vor, er habe seinem Sohn fahrlässig einen Cocktail aus Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieben. Außerdem soll Murray Sanitätern und Rettungskräften bewusst verschwiegen haben, dass er Jackson das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte, das dem Autopsiebericht zufolge zum Tod führte.

Joe Jackson reichte die Zivilklage bei einem Bundesgericht in Los Angeles ein. Er fordert mehr als 75.000 Dollar Schmerzensgeld. «Er will Gerechtigkeit für seinen Sohn Michael», sagte Jacksons Anwalt Brian Oxman.

Die Staatsanwaltschaft hatte Murray bereits im Februar wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Arzt hat den Vorwurf zurückgewiesen. Sein Anwalt Charles Peckham erklärte, die von Joe Jackson eingereichte Klage sei keine Überraschung. Er sei überzeugt, dass die Unschuld seines Mandanten vor Gericht bewiesen werde.

cvd/news.de/ap

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