Jakob Augstein Verleger überrascht mit Familienbekenntnis

Nicht der Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, sondern der Schriftsteller Martin Walser ist sein leiblicher Vater, gesteht Verleger Jakob Augstein.

Der Verleger Jakob Augstein. (Foto)
Der Verleger Jakob Augstein. Bild: dpa

­Es ist ein überraschendes Bekenntnis: Der 42-jährige Jakob Augstein hat erklärt, dass sein leiblicher Vater nicht der Spiegel-Gründer Rudolf Augstein ist, sondern der Schriftsteller Martin Walser. Rudolf Augstein sei nur der gesetzliche Vater gewesen, sagte Jakob Augstein der Medienseite von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau.

«Das ist lange bekannt, und ich bestätige Ihnen das gerne», erklärte Augstein im Interview. Er habe es als Erwachsener von seiner Mutter Maria Carlsson erfahren. Sie habe Rudolf Augstein und den heute 82-jährigen Walser einst miteinander bekanntgemacht. Der Bild-Zeitung sagte Carlsson heute: «Ich finde, Jakob hat sich keinen Gefallen getan. Die Beteiligten haben bisher den Mund gehalten. Jetzt hat er es herausposaunt.»

Jakob Augstein vertritt in der Gesellschafterversammlung der Spiegel-Gruppe die Erbengemeinschaft und verlegt die Wochenzeitung Der Freitag.

jan/news.de/dpa

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