Britney Spears Drei Jahre Kontaktsperre für Ex-Manager

Sam Lutfi, der einstige Manager und Vertraute von Britney Spears, muss drei Jahre lang Abstand von dem Popstar halten. Auch ein früherer Anwalt darf sich der Sängerin und ihren beiden Söhnen nicht mehr nähern, wie die «Los Angeles Times» berichtete.

Britney Spears (Foto)
Der Ex-Faktor: Nach dem Ex-Freund muss nun auch Britneys Ex-Manager auf Abstand gehen. Bild: dpa

Ein Gericht in Los Angeles gab damit Spears' Vater Jamie recht, der seit mehr als einem Jahr die Vormundschaft über seine psychisch angeschlagene Tochter hat. In seiner Klage hatte er argumentiert, die beiden Männer hätten sich verbündet, um seine Zuständigkeiten auszuhebeln.

Lutfis Anwalt kündigte Berufung an. Britney Spears habe von sich aus Kontakt zu seinem Mandanten gesucht, um sich aus der Kontrolle ihres Vaters zu befreien. «Es hat noch niemals auf der Welt eine Kontaktsperre gegen jemanden gegeben, der nichts anderes getan hat, als einen Hilferuf zu beantworten», schimpfte der Anwalt.

Lutfi hatte die Sängerin einst auf Schritt und Tritt begleitet. Seit dem Vater die Vormundschaft übertragen wurde, verhängte das Gericht jedoch mehrfach ein zeitlich befristetes Kontaktverbot für ihn.

Spears' Eltern und ihre früheren Vertrauten werfen sich gegenseitig vor, sich an dem auf 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) geschätzten Vermögen der Sängerin bereichern zu wollen. Schon im März war ihrem Ex-Freund, dem britischen Fotografen Adnan Ghalib, für drei Jahre jede Kontaktaufnahme untersagt worden.

nak/gua

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