Gerichtsbeschluss Britneys Ex muss Abstand halten

Britney Spears wird eine Weile Ruhe vor ihrem aufdringlichen Ex, dem Paparazzo Adnan Ghalib, haben. Ein Gericht entschied, dass sich der zwielichtige Fotograf für drei Jahre von der Sängerin fernhalten muss.

Britney Spears (Foto)
Britney Spears hat allen Grund zur Freude. Ihr Ex-Freund muss drei Jahre lang auf Abstand gehen. Bild: dpa

People.com zufolge ordnete ein Richter in Los Angeles an, dass Ghalib weder persönlich noch durch Anrufe oder E-Mail mit der 27-Jährigen in Kontakt treten darf. Zudem muss er einen Abstand von knapp 100 Metern zu dem Popstar einhalten.

Der Vater der Sängerin, Jamie Spears, hatte im Januar einen entsprechenden Antrag bei Gericht eingereicht. Er warf Ghalib und dem früheren Manager der Sängerin, Sam Lufti, eine «schädliche» Einflussnahme vor. Er habe auf Spears' Handy zahlreiche Anrufe der beiden entdeckt, sagte Jamie Spears. Dieser unerwünschte Kontakt behindere die Genesung seiner Tochter.

Lufti wurde am Mittwoch angewiesen, zunächst bis Anfang April von Spears Abstand zu halten. Dann wolle der Richter nach einer weiteren Anhörung über eine Verlängerung der Verordnung entscheiden, hieß es.

Anfang Februar war Lufti selbst gegen die Eltern der Sängerin vor Gericht gezogen. Vor einem Zivilgericht in Los Angeles reichte er Klage wegen Vertragsbruchs, Verleumdung, Körperverletzung und Zufügung seelischen Schadens ein. Jamie und Lynne Spears hätten eine Schmutzkampagne geführt, um seinen Ruf zu zerstören und ihn aus dem Leben des Popstars zu vertreiben, macht Lufti geltend. Britney habe ihn im Herbst 2007 zu ihrem Manager gemacht und ihm als Entlohnung 15 Prozent ihres Einkommens zugesagt, heißt es in der Klageschrift.

Einst hatten Lufti und Ghalib den Popstar auf Schritt und Tritt begleitet. Nach mehreren Nervenzusammenbrüchen der Sängerin im vergangenen Jahr war dem Vater die Vormundschaft übertragen worden. Schon damals wurde gegen die früheren Begleiter eine vorübergehende Kontaktsperre verhängt.

Zwischen Lufti und Spears' Eltern war ein bitterer Streit entbrannt. Die Mutter des Popstars hatte Lufti vorgeworfen, jeden Schritt ihrer Tochter überwacht und ihr Medikamente ins Essen gemischt zu haben. Beide Seiten hielten sich gegenseitig vor, sich an dem Star bereichern zu wollen. Das Vermögen der Sängerin wird auf 100 Millionen Dollar geschätzt.

nak/ruk

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