06.06.2019, 10.58 Uhr

Donald Trump in London 2019 im News-Ticker: Abschied von Queen Elizabeth II! US-Präsident in Frankreich eingetroffen

Bei einem Staatsbankett im Buckingham-Palast sendet die Queen eine ungewöhnlich deutliche Botschaft an Trump. Alle aktuellen Entwicklungen zum Staatsbesuch von Trump in Großbritannien 2019 hier im News-Ticker.

Hat Donald Trump das royale Protokoll gebrochen? Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump beginnt am Montag seinen umstrittenen Staatsbesuch in Großbritannien. Er flog an der Seite seiner Ehefrau Melania Trump am Sonntagabend an Bord der Air Force One vom Militärstützpunkt Andrews bei Washington ab. Mit an Bord sind unter anderem Finanzminister Steven Mnuchin, Trumps Stabschef Mick Mulvaney sowie die Präsidentenberater Kellyanne Conway und Stephen Miller.

Donald Trump in London 2019: Proteste beim Staatsbesuch erwartet

Ein Staatsbesuch wird anders als ein normaler Arbeitsbesuch mit dem ganzen Pomp des Königshauses zelebriert und gilt als besondere Ehre. Kaum ein Land kann es mit Großbritannien aufnehmen, wenn es um staatstragende Zeremonien geht. Die traditionelle Kutschfahrt über die Prachtstraße "The Mall" wurde jedoch, vermutlich aus Furcht vor Protesten, gestrichen - nicht ganz unbegründet. Britischen Medienberichten zufolge werden am Dienstag bis zu 250.000 Demonstranten erwartet. Auch ein Protestballon in Form eines Trump-Babys in Windeln soll am Himmel über dem Parliament Square aufsteigen.

Donald Trump in London 2019 - Alle Entwicklungen des Staatsbesuchs im News-Ticker

+++ 06.06.2019:Trump in Frankreich eingetroffen für D-Day-Feierlichkeiten +++

 

US-Präsident Donald Trump ist für die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren in Frankreich eingetroffen. Trump und First Lady Melania landeten am Donnerstag auf dem Flughafen der französischen Stadt Caen. Auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux wollen sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und anderen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkfeier zum Jahrestag des sogenannten D-Days teilnehmen.

Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich gelandet, das von Deutschland besetzt war. Die größte Landungsoperation der Militärgeschichte hatte entscheidende Bedeutung für den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Sie markierte den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland vom Westen her. Der D-Day steht aber auch für ein unmenschliches Blutvergießen, für Zehntausende Tote und Verwundete.

Trump schrieb am Donnerstag auf Twitter, bei den Feierlichkeiten in der Normandie solle an einige der mutigsten Menschen erinnert werden, die je gelebt hätten. "Wir sind unendlich dankbar!"

Trump, Macron, die britische Premierministerin Theresa May, Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Staats- und Regierungschefs hatten bereits am Mittwoch an einer D-Day-Zeremonie in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth teilgenommen. Von dort aus waren damals Zehntausende Soldaten in Richtung Frankreich aufgebrochen.

+++ 05.06.2019: Queen bedankt sich für Geist und Entschlossenheit der D-Day-Veteranen +++

 

Die britische Königin Elizabeth II. hat sich bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg bei den Veteranen ausdrücklich bedankt.

Ihr Vater, König George VI., habe damals einen neuen Geist und eine unbezwingbare Entschlossenheit gefordert, sagte die Queen am Mittwoch im südenglischen Portsmouth. "Genau das haben viele mutige Männer in die Schlacht mitgebracht, da das Schicksal der Welt von ihrem Erfolg abhing", betonte die Königin. Viele junge Leute seien aber nie von dort zurückgekehrt.

Auch auf ihr Alter spielte die 93-Jährige bei der Zeremonie an: "Als ich an der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Landung des D-Days teilnahm, dachten einige, es könnte das letzte derartige Ereignis sein. Aber die Kriegsgeneration, meine Generation, ist widerstandsfähig - und ich freue mich, heute mit Ihnen in Portsmouth zusammen zu sein."

Die Queen stand zuvor mehrmals mit den anderen Gästen auf, als Veteranen die Bühne betraten. Die meisten Gäste waren dunkel gekleidet. Die Königin stach jedoch mit einem pinken Mantel und Hut heraus; sie liebt auffallende Farben. Auch Premierministerin Theresa May setzte einen farblichen Akzent mit einer mintfarbenen Jacke.

An der Veranstaltung nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Thronfolger Prinz Charles teil. Rund 300 Veteranen sollten nach den Feierlichkeiten in Portsmouth auf dem Seeweg in die Normandie gebracht werden - in Erinnerung an die gefährliche Reise, die die vielen Soldaten im Juni 1944 über den Ärmelkanal antraten.

+++ 05.06.2019: US-Präsident Trump trifft sich mit britischem Außenminister Hunt +++

US-Präsident Donald Trump hat mit weiteren potenziellen Kandidaten für die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May in London gesprochen. Noch am Dienstagabend habe er sich mit dem britischen Außenminister Jeremy Hunt getroffen, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch eine nicht näher genannte Quelle aus dem Umfeld Hunts.

Bereits zuvor hatte Trump 20 Minuten lang mit dem früheren Außenminister Boris Johnson telefoniert. In einem Zeitungsinterview hatte der US-Präsident seine Sympathie für den extravaganten Politiker kundgetan und notfalls einen ungeregelten Brexit empfohlen. Damit verstieß er gegen grundlegende diplomatische Konventionen. Auch ein Treffen mit Umweltminister Michael Gove war geplant.

Johnson, Gove und Hunt gelten als aussichtsreiche Kandidaten für die Nachfolge der Premierministerin. Insgesamt hat bislang etwa ein Dutzend Kandidaten den Hut in den Ring geworfen.

May will an diesem Freitag, kurz nach Trumps Besuch, den Chefposten in der Konservativen Partei aufgeben. Bis Ende Juli soll sie auch als Regierungschefin abgelöst werden. Ihr war es nicht gelungen, das Parlament auf einen gemeinsamen Brexit-Kurs einzuschwören.

+++ 04.06.2ß19: US-Präsident Trump trifft sich mit Brexit-Partei-Chef Farage +++

US-Präsident Donald Trump hat sich während seines Staatsbesuchs in Großbritannien auch mit dem Chef der neuen Brexit-Partei, Nigel Farage, getroffen. "Gutes Treffen mit Präsident Trump - er glaubt wirklich an den Brexit und ihm gefällt seine Reise nach London", schrieb Farage am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Die beiden hatten sich in der Residenz des US-Botschafters in London getroffen. Die neue Brexit-Partei wurde in Großbritannien aus dem Stand heraus stärkste Kraft bei der Europawahl.

Trump hatte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge auch ein 20-minütiges Telefonat mit dem ehemaligen britischen Außenminister Boris Johnson. Mit Umweltminister Michael Gove und Außenminister Jeremy Hunt soll er ebenfalls kurzfristig Gespräche vereinbart haben. Alle drei gelten als aussichtsreiche Bewerber für die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May. An diesem Freitag, kurz nach Trumps Besuch, will May den Chefposten in der Konservativen Partei aufgeben. Bis Ende Juli soll sie auch als Regierungschefin abgelöst werden.

Trump hatte kürzlich in einem Interview seine Sympathie für Johnson kundgetan und notfalls einen ungeregelten EU-Ausstieg empfohlen. Damit verstieß er gegen grundlegende diplomatische Konventionen.

+++ 04.06.2019: Trump: Berichte über große Proteste in London sind "Fake News" +++

US-Präsident Donald Trump hat Berichte über große Demonstrationen gegen seinen Staatsbesuch in Großbritannien als "Fake News" bezeichnet. Trump sagte bei einer Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May am Dienstag, er habe auf den Straßen Londons "Tausende jubelnde Menschen" gesehen. "Und dann habe ich gehört, dass es Proteste gebe. Ich sagte, wo sind die Proteste? Ich sehe keine Proteste. Als ich heute kam, habe ich einen kleinen Protest gesehen, sehr klein. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, vieles davon ist Fake News."

Trump sagte, er habe stattdessen Menschen gesehen, die die Flaggen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens schwenkten. "Es war eine gewaltige Stimmung und Liebe, große Liebe." Trump und First Lady Melania waren am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch im Vereinigten Königreich eingetroffen. Am Dienstag demonstrierten Tausende Menschen in London gegen Trump. Trump bezeichnet kritische Berichterstattung über seine Person regelmäßig als "Fake News".

+++ 04.06.2019: Donald Trump hat Mühe, beim Staatsbankett wach zu bleiben +++

Donald Trump hatte beim Staatsbankett in Großbritannien offenbar Mühe, wach zu bleiben. Findige Twitter-User bemerkten, dass der US-Präsident offenbar mehr als einmal beinahe eingeschlafen wäre. Ausgerechnet bei der Rede der Queen zur Beziehung zwischen den USA und Großbritannien sei er kurz wegknickt. Auf Videos ist zu sehen, wie Trump wiederholt die Augen schließt.

+++ 04.06.2019: Donald Trump: Schlimmer Fauxpas bei der Queen? +++

Hat US-Präsident Donald Trump (72) beim Staatsbankett mit Queen Elizabeth II. (93) im Buckingham Palast das royale Protokoll gebrochen? Angeblich soll er seine Hand auf den Rücken der Monarchin gelegt haben. Das berichtet unter anderem der "Mirror".

Trump hatte demnach vor den 170 Gästen im Saal seine Rede gehalten und sich dann der Queen zugewandt. Als sie zu seinem Toast aufstand, habe er sie am Rücken berührt, schreibt das Blatt. Die Monarchin darf offiziell nicht von ihren Gästen angefasst werden. Elizabeth II. ließ sich aber offenbar nichts anmerken und setzte sich unbeeindruckt wieder. Mit seinem Fauxpas wäre Trump auch nicht allein: Michelle Obama (55) machte einst Schlagzeilen, weil sie der Queen eine Hand auf die Schulter gelegt hatte.

+++ 04.06.2019:Queen und Trump beschwören britisch-amerikanische Freundschaft +++

Die britische Königin Elizabeth II. und Donald Trump haben am ersten Abend des Staatsbesuchs des US-Präsidenten die engen Beziehungen ihrer beiden Länder seit dem Zweiten Weltkrieg hervorgehoben. Bei einem Staatsbankett zu Ehren Trumps im Buckingham-Palast am Abend lobte die Queen in ihrer Ansprache die "enge und langjährige Freundschaft" zwischen den beiden Staaten, mahnte Trump jedoch zugleich ungewöhnlich deutlich zur Wahrung internationaler Institutionen.

Angesichts der Opfer des Zweiten Weltkriegs hätten die beiden Länder mit anderen Verbündeten eine Reihe von internationalen Institutionen aufgebaut, um sicherzustellen, dass sich die "Schrecken des Konflikts" nicht wiederholten, sagte die 93 Jahre alte Monarchin. "Obwohl sich die Welt verändert hat, sind wir uns der ursprünglichen Bestimmung dieser Strukturen bewusst: Völker arbeiten zusammen, um einen hart erkämpften Frieden zu bewahren."

Bei dem festlichen Abendessen im Ballsaal des Palasts nahmen auch Prinz Charles und seine Frau Camilla sowie Prinz William und Herzogin Kate und Premierministerin Theresa May teil. Prinz Harry (34) war am Abend nicht dabei, er traf den US-Präsidenten und die First Lady am Montag bereits zum Mittagessen - in Abwesenheit seiner Frau Meghan (37) und ihres vor knapp einem Monat geborenen Sohnes Archie. Auf dem Menü standen am Abend unter anderem Lamm mit Frühlingsgemüse, Heilbutt-Filet mit Spargelspitzen und Erdbeertörtchen. Die Königin ist bekannt dafür, jedes Detail bei einem Staatsbankett persönlich zu entscheiden.

+++ 03.06.2019: Massive Proteste wegen Trump-Besuch in England befürchtet +++

Während sich Prinz Harry am Nachmittag bemühte, Haltung zu bewahren, scheinen die Britien längst nicht so besonnen wir ihr Prinz.Am Dienstag wird mit massiven Protesten gerechnet; Berichten zufolge werden 250.000 Teilnehmer erwartet. Millionen Briten unterzeichneten eine Petition, um den Staatsbesuch zu verhindern. Vor Trump bekamen nur zwei US-Präsidenten einen solchen Empfang in London: George W. Bush und Barack Obama.Am Dienstag trifft Trump Regierungschefin May, die bald ihr Amt aufgibt. Im Fokus steht dabei die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder nach dem EU-Austritt Großbritanniens.

Am Mittwoch wollen Trump und Melania in Portsmouth an der Südküste Englands an Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des sogenannten D-Days teilnehmen.

+++ 03.06.2019: Prinz Harry geht Donald Trump aus dem Weg +++

Nach den üblen Beleidigungen, die Donald Trump in Bezug auf Meghan Markle geäußert hatte, zog es Prinz Harry vor, dem US-Präsidenten vorerst aus dem Weg zu gehen. Stattdessen traf sich der frischgebackene Vater lieber mit Ivanka Trump, der Tochter von Donald Trump. Während Donald Trump am Nachmittag die Royal Collection bestaunte, hielt sich Prinz Harry lieber im Hintergrund. Vor seinem England-Besuch hatte Trump Herzogin Meghan als "fies" bezeichnet. Wenig später bestritt Donald Trump derartige Aussagen und forderte stattdessen eine Entschuldigung der Medien: Sie hätten erfunden, dass er Herzogin Meghan als fies bezeichnet hat. Meghan Markle selbst nahm nicht an dem heutigen Besuch der US-Präsidentenfamilie teil. Sie blieb lieber zu Hause bei ihrem Sohn Archie Harrison.

+++ 03.06.2019: Melania Trump wegen Prinzessin-Diana-Hommage in der Kritik +++

Während Donald Trump bei seinem England-Besuch bereits für reichlich Ärger sorgte, muss nun auch seine Ehefrau Melania Trump heftige Kritik einstecken. Für ihr auffälliges Outfit, welches sie am Nachmittag beim Besuch des Buckingham Palasts trug, muss sich die First Lady nun einiges gefallen lassen. Der Grund: Melanias Kleiderwahl erinnerte schwer an frühere Outfits der verstorbenen Prinzessin Diana. Während einige Beobachter reichlich Lob für Melanias angebliche Hommage für Lady Di übrig hatten, machten andere Royal-Fans ihrem Ärger Luft.

+++ 03.06.2019: Queen empfängt US-Präsidentenpaar im Buckingham-Palast +++

Die britische Königin Elizabeth II. hat US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania am Montag zum Auftakt eines dreitägigen Staatsbesuchs im Buckingham-Palast empfangen. Das Präsidentenpaar landete mit einem Hubschrauber auf dem Gelände des Palasts in London. Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla kamen dem US-Präsidenten und seiner Frau im Garten entgegen und führten sie zur Veranda des Palasts, wo die Königin sie im mintfarbenen Kostüm in Empfang nahm. Melania trug ein weißes Kostüm mit Hut, Camilla hatte ebenfalls ein helles Outfit mit Hut gewählt. Begleitet wurde der Empfang von Salutschüssen.

Vor einem gemeinsamen Mittagessen wurden Trump und Melania im Garten des Palasts mit militärischen Ehren empfangen. Geplant sind auch ein Besuch der Westminster Abbey in London. Für den Abend ist ein Staatsbankett im Buckingham-Palast angesetzt.

+++ 03.06.2019: Nach Meghan-Kritik: Prinz Harry gezwungen, vor Trump Haltung zu bewahren +++

Der Staatsbesuch von Donald Trump dürfte für Prinz Harry eine gewisse Herausforderung darstellen.So hatte er am Wochenende in einem Interview Kritik an Prinz Harrys Ehefrau, Meghan Markle, geübt. Er sagte über die gebürtige Amerikanerin: "Ich wusste gar nicht, dass sie so böse ist." Die ehemalige Schauspielerin hatte sich vor den Präsidentschaftswahlen 2016 gegen Trump positioniert und gesagt, sie halte ihn für "frauenfeindlich" und "polarisierend".

Kurz vor seinem Besuch ruderte Trump zurück und erklärte via Twitter: "Ich habe Meghan Markle nie 'böse' genannt." Die vermeintliche Aussage bezeichnet er als "Fake News". Dumm nur, dass es eine Audioaufnahme des Interviews gibt, in der Trump exakt diese Wortwahl trifft.

Diekönigliche Kommentatorin Victoria Arbiter erklärte in einem Interview mit Nachrichtensender CBSN, dass man von Prinz Harry trotz seiner Gefühle nun erwartet, dass er sich beim Mittagessen angemessen verhält.

+++ 03.06.2019: Trump verspottet Londoner Bürgermeister vor Staatsbesuch +++

Kurz vor Beginn seines Staatsbesuchs in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan bei Twitter als "Verlierer" verspottet. Khan, der nach allem, was man höre, furchtbar schlechte Arbeit als Bürgermeister von London geleistet habe, sei auf törichte Weise "gemein" zu ihm gewesen, twitterte Trump am Montagmorgen. Dabei seien die USA der bei weitem wichtigste Bündnispartner des Vereinigten Königreiches. "Er ist ein eiskalter Verlierer, der sich auf das Verbrechen in London konzentrieren sollte, nicht auf mich", schrieb Trump weiter.

Khan erinnere ihn an "unseren sehr dummen und inkompetenten" Bürgermeister von New York, Bill de Blasio - allerdings sei der Londoner Bürgermeister "nur halb so groß", so der US-Präsident. Dabei schrieb Trump den Namen des britischen Labour-Politikers mit pakistanischen Wurzeln mit verdrehten Buchstaben als "Kahn" statt "Khan". Nichtsdestotrotz freue er sich auf seinen Besuch in Großbritannien, wo er gleich landen werde.

+++ 03.06.2019: Donald Trump durch Todes-Kommando für eigene Sicherheit begleitet +++

Laut eines Berichtes des britischen "Express" wird Donald Trump bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien von einem speziellen Hawkeye Todes-Kommando begleitet, welches die Sicherheit des US-Präsidenten gewährleisten soll. Das Hawkeye-Team gehört zu den sogenannten Counter-Assault Teams (CAT). Dies sind taktische Einheiten des US-Geheimdienstes, welche Angriffe gegen den Präsidenten abwehren sollen. Hawkeye im speziellen gehört zur Vollzeit-Eskorte des Präsidenten. Es wurdenach einem Attentat auf Ex-Präsident Ronald Reagan gegründet.

+++ 03.06.2019: Trump zu Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen +++

US-Präsident Donald Trump ist am Montag zu in Großbritannien eingetroffen. Trump und seine Ehefrau Melania landeten am Morgen auf dem Londoner Flughafen Stansted. Kaum angekommen,hat er bereits für Ärger gesorgt: Er favorisiert Boris Johnson als möglichen neuen Premierminister und kanzelt den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ab."Ich halte nicht viel von ihm", sagte der Präsident mit Blick auf Khan und schloss ein Treffen aus. Dieser sei wie ein Zwilling des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio, "nur kleiner", spottete Trump.

+++ 03.06.2019: Terminplan von Trump! DAS passiert beim Staatsbesuch in Großbritannien +++

Am ersten von drei Tagen werden der Präsident und First Lady Melania mit militärischen Ehren und Kanonensalut im Buckingham-Palast in London empfangen und dort unter anderem mit der Queen zu Mittag essen. Geplant sind auch ein Besuch der Westminster Abbey in London und ein Treffen mit Prinz Charles. Für den Abend ist ein Staatsbankett im Buckingham-Palast angesetzt. Der Besuch ist jedoch auch hoch umstritten.

Am Dienstag trifft Trump die scheidende Regierungschefin Theresa May. Sie hatte vor etwas mehr als einer Woche ihren Rücktritt als Parteichefin angekündigt. Drei Mal war May zuvor mit ihrem Abkommen über den EU-Austritt im Parlament gescheitert. Bis Ende Juli soll sie von ihrem Nachfolger auch als Regierungschefin abgelöst werden. Ein gutes Dutzend Bewerber haben bereits ihren Hut in den Ring geworfen. Entgegen aller diplomatischen Gepflogenheiten ergriff Trump Partei für Ex-Außenminister Boris Johnson. "Ich kenne die verschiedenen Akteure. Aber ich denke, Boris würde einen sehr guten Job machen. Ich glaube, er würde ausgezeichnet sein", sagte Trump der "Sun" in einem Interview, das am Wochenende erschien.

Am Mittwoch wollen Trump und seine Frau Melania in Portsmouth an der Südküste Englands an Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des sogenannten D-Days teilnehmen. Eine weitere Gedenkveranstaltung zu dem eigentlichen Jahrestag am Donnerstag (6. Juni) ist in Frankreich geplant. Dorthin wollen die Trumps von Großbritannien aus weiterreisen. Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg an den Stränden der Normandie im von Deutschland besetzten Frankreich gelandet. Zwischendurch plant Trump noch einen Abstecher nach Irland, wo er den irischen Regierungschef Leo Varadkar treffen und Golf spielen will.

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bua/fka/news.de/dpa/Spot On News

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