Umfrage zur Kanzlerinnen-Nachfolge: Verheerendes Urteil für aussichtsreichste Kandidaten

Angela Merkel hat ihren schrittweisen Rücktritt aus allen wichtigen Ämtern angekündigt. Seitdem ist fraglich, wer ihr nachfolgen könnte. Geht es nach der Meinung der Bevölkerung, wird es Jens Spahn garantiert nicht.

Sind die Fußstapfen, die Angela Merkel als Kanzlerin hinterlässt, zu groß? Bild: Bernd von Jutrczenka / dpa

Wer soll Angela Merkel im Kanzleramt nachfolgen? Eine Umfrage verrät nun zumindest die Präferenzen der deutschen Bevölkerung und zeigt auf, welch große Fußstapfen die Kanzlerin hinterlässt.

Umfrage zur Kanzlerinnen-Nachfolge: Merz und Kramp-Karrenbauer etwa gleichauf

Etwa gleich viele Deutsche würden dem früheren CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz und der bisherigen CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer eine erfolgreiche Kanzlerschaft zutrauen. 36 Prozent könnten sich am ehesten Merz als Bundeskanzler vorstellen, knapp dahinter liegt Kramp-Karrenbauer mit 33 Prozent, geht aus einer Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe (Donnerstag) hervor.

Ernüchternd: Befragte trauen keinem Kandidaten eine gute Kanzlerschaft zu

Gegen die beiden Bewerber um die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der christdemokratischen Partei sprachen sich jedoch noch mehr Befragte aus. 46 Prozent lehnen Merz im Kanzleramt ab, bei Kramp-Karrenbauer sind es 48 Prozent. Der Rest der Befragten legte sich nicht fest. Der dritte Bewerber um den CDU-Vorsitz, Gesundheitsminister Jens Spahn, schneidet deutlich schlechter ab: Nur 17 Prozent glauben, dass Spahn ein guter Kanzler wäre, 65 Prozent sind anderer Meinung.

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pap/loc/news.de/dpa

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