16.07.2018, 15.53 Uhr

Terror-Gefahr im Urlaub: IS plant Selbstmordanschläge an Stränden Spaniens

Der britische Geheimdienst schlägt Alarm: Laut internen Ermittlungen planen IS-Anhänger eine groß angelegte Terror-Aktion auf beliebte Urlaubsgebiete. Dafür sollen gezielt Frauen für Selbstmordattentate angeworben werden. Das steckt dahinter.

Der Islamische Staat plant offenbar Selbstmordattentate in Urlaubsgebieten (Archivbild). Bild: dpa

Erneut hat der Islamische Staat einen "heißen Sommer" angekündigt und mit zahlreichen Terror-Anschlägen in verschiedenen Ländern gedroht. Nun schlägt der britische MI5 Alarm: Offenbar werden aktuell gezielt Frauen für Selbstmordattentate auf Urlaubsgebieten angeworben.

"Weiße Witwe" wirbt Frauen für Selbstmordattentate an

Wie der britische "Daily Star" berichtet, wirbt die 34-jährige Samantha Lewthwaite momentan offenbar gezielt junge Frauen für Selbstmordattentate an. Lewthwaite, die auch unter dem Namen "White Widow", also "Weiße Witwe", bekannt ist, zählt zu den weltweit meistgesuchtesten Terroristinnen. Laut einer Quelle des MI5 könnte sie bislang fast 30 "Märtyrerinnen" von ihrem Plan überzeugt haben.

Beliebte Urlaubsgebiete im Visier des IS

Die Frauen sollen laut dem Bericht des "Daily Star" in der Lage sein, selbst Sprengwesten herzustellen und Ziele ihrer Wahl anzugreifen. Neben Ferien-Resorts in Großbritannien sollen die Attentäterinnen auch an der spanischen Küste, in Griechenland, auf Zypern, den Kanarischen Inseln und der Türkei zuschlagen.

"Eine Attacke auf ein beliebtes Reiseziel würde einen enormen Einfluss auf den Tourismus haben. Wir haben das in Nordafrika und Ägypten gesehen, wo der Tourismus so gut wie am Ende ist", berichtet eine anonyme Quelle. Noch ist unklar, ob die Frauen ihre Pläne auch in die Tat umsetzen.

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FOTOS: Islamischer Staat Der IS-Terror in Bildern
zurück Weiter Dieser Screenshot eines Propagandavideos der IS-Miliz zeigt voll verschleierte Frauen mit Gewehren, die angeblich in der syrischen Stadt Al-Rakka operieren. (Foto) Foto: Syriadeeply.org / dpa Kamera

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jat/news.de

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