Steve Bannon: "Inkompetent und arrogant!" Ex-Trump-Berater giftet gegen Merkel

In einem Interview mit der "Zeit" hat Trumps Ex-Berater Bannon kein gutes Haar an der Bundeskanzlerin gelassen. Merkel sei die "destruktivste politische Figur des 21. Jahrhunderts". Doch es gibt auch Lob.

In einem Interview übte Steve Bannon harte Kritik an Angela Merkel. Bild: Ennio Leanza/dpa

Wegen ihrer Flüchtlingspolitik steht Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur in Deutschland in der Kritik. Auch Steve Bannon, rechtsaußen und ehemaliger Berater von US-Präsident Trump, übt scharfe Kritik an Merkel.

Ex-Trump-Berater Bannon kritisiert Merkels Einwanderungspolitik

In einem Interview mit der "Zeit" äußerte Bannon vor kurzem ausführlich seine Meinung über die Kanzlerin. Darin wirft er Merkel "Inkompetenz und Arroganz" vor, besonders weil sie "zwei Millionen Migranten ohne jedwede verlässliche Dokumente" ins Land gelassen habe. Er glaubt, dass die Bundeskanzlerin als "destruktivste politische Figur des 21. Jahrhunderts" in die Geschichte eingehen werde.

Bannon lobt Verhältnis von Merkel und Trump

In anderen Dingen sieht Bannon die Kanzlerin jedoch positiv. Das Verhältnis zwischen Merkel und Trump schätzt er als "sehr professionell" ein. Er glaubt sogar, dass Trump Merkel trotz der politischen Differenzen zwischen den USA und Europa mögen würde.

Steve Bannon sieht Entwicklung der AfD positiv

Lob gab es von Bannon auch für die Alternative für Deutschland. Er sei fest davon überzeugt, dass die Partei das Land "in ihrem Sinne" verändern könne. Auch für die Führungsriege hat der ehemalige Trump-Berater Sympathien: "Wenn ich mir Alice Weidel und Beatrix von Storch anschaue, dann denke ich, dass sie im Laufe der Zeit in der Lage sein werden, die Mittelklasse anzusprechen und einem jungen Publikum Populismus und Nationalismus näherzubringen. Das könnte wirklich gut werden", so Bannon gegenüber der "Zeit".

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jat/bua/news.de

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