Nach Affäre um Unregelmäßigkeiten: Bamf-Chefin Jutta Cordt im Visier der Staatsanwaltschaft

Die Affäre um Unregelmäßigkeiten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat juristische Folgen: Angeblich hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Behördenchefin Jutta Cordt aufgenommen.

Jutta Cordt, Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), muss sich offenbar Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stellen. Bild: Bernd von Jutrczenka / picture alliance / dpa

In der Affäre um Unregelmäßigkeiten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) soll die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth laut einem "Bild"-Bericht ein Ermittlungsverfahren gegen Behördenchefin Jutta Cordt eingeleitet haben. Bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg, beim bayerischen Justizministerium in München und beim Bundesinnenministerium war am Dienstagabend zunächst niemand für eine Stellungnahme zu dem Bericht zu erreichen.

Medienberichte: Ermittlungen gegen Bamf-Chefin Jutta Cordt laufen

Das Portal "bild.de" berief sich in seinem Bericht am Dienstagabend auf einen Leitenden Oberstaatsanwalt der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg. Wie es hieß, ermittele die Behörde wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt. Auch gegen drei weitere leitende Bamf-Mitarbeiter werde aufgrund einer Strafanzeige ermittelt.

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loc/news.de/dpa

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