Zur Deradikalisierung: Bundesregierung will Kinder deutscher IS-Frauen zurückholen

Laut eines internen Berichts des Bundesinnenministeriums will die Bundesregierung Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen. DAS ist der Grund!

Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen berichtet von Rückreisen aus Syrien und dem Irak. Bild: Michael Kappeler / dpa

Die Bundesregierung will nach einem Medienbericht die Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier "deradikalisieren" lassen. Das gehe aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor, schreibt die "Bild am Sonntag".

Kinder von deutschen IS-Frauen sollen in sozialen Einrichtungen betreut werden

Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es in dem Bericht weiter.

Radikalisierte Kinder reisen aus Syrien und Irak zurück nach Deutschland

Bereits im Dezember hatte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen von Rückreisen von Frauen, Jugendlichen und Kindern aus Syrien und dem Irak berichtet. IS-Kämpfer wollten ihre Angehörigen wegen der Kriegsgeschehnisse in Sicherheit bringen und deshalb in den Westen zurückschicken. Den deutschen Inlandsgeheimdienst stelle das vor Schwierigkeiten, sagte Maaßen damals der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt Kinder, die in den 'Schulen' im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind", sagte er. "Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können."

FOTOS: Islamischer Staat Der IS-Terror in Bildern
zurück Weiter Dieser Screenshot eines Propagandavideos der IS-Miliz zeigt voll verschleierte Frauen mit Gewehren, die angeblich in der syrischen Stadt Al-Rakka operieren. (Foto) Foto: Syriadeeply.org / dpa Kamera

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kns/news.de/dpa

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