Diskussion über freie Tage: Feiertage sind nicht zum Ausschlafen da

Die Diskussion über die christlichen Feiertage in Deutschland ist in vollem Gang. Die Forderung nach einem einheitlichen Reformationstag wurde laut, ebenso die Abschaffung der Verbote an Karfreitag. Die CDU hat eindeutige Forderungen.

Feiertage müssen wieder traditioneller werden. Bild: dpa

In Norddeutschland soll der Refomationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag werden, das Tanzverbot an Karfreitag bestenfalls abgeschafft. Das wünschen sich die Bürger, die CDU hat ihre eigenen Vorstellungen.

Feiertage sind nicht zum Ausschlafen

Die Fraktionsvorsitzende der CDU Gitta Connemannkristisiert in der Debatte vor allem das Verkommen der christlichen Traditionen. Es gehe schon lange nicht mehr darum, den Karfreitag als religiösen Feiertag zu begehen, sondern lediglich darum, sich freie Zeit vom Job zu verschaffen. Für sie ist die vergessene Tradition ein beängstigender Zustand, schreibt die "Bild".

Wenn es bei der Auswahl der Feiertage nur darum gehe, sich zusätzliche Freizeit zu verschaffen, solle man das auch offen zugeben, aber nicht in einem christliche geprägten Land wie Deutschland die Religion vorschieben. Vor allem vor dem Hintergrund der geforderten Integration von Ausländern müssen die Deutschen mit gutem Beispiel voran gehen.

Traditionelle Werte vermitteln

Gitta Connemann macht aber ebenso deutlich, dass es nicht darum gehen, dass in einem Land, wo Relogionsfreiheit herrscht, eine bestimmt Religion aufoktruiert werden soll, vielmehr sollen Traditionen erhalten werden. Sie nimmt besonders die Schulen in die Pflicht, die vermitteln sollen, dass Halloween eigentlich die Luther-Refomation ehren soll und Himmelfahrt mehr als Vatertag sei.

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koj/news.de

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