Horst Seehofer: Versprechen oder Drohung? Deutschland bald so sicher wie Bayern

Das neue Bundeskabinett steht praktisch in den Startlöchern. Mitte nächster Woche, nach der Wahl Merkels zur Kanzlerin, soll es endlich losgehen. Einige künftige Ressortchefs, wie der designierte Innenminister Seehofer, scharren schon ungeduldig mit den Hufen.

Der designierte Bundesinnenminister Horst Seehofer scharrt mit den Hufen. Bild: dpa

Der designierte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat als eine seiner ersten Amtshandlungen einen "Masterplan für schnellere Asylverfahren und konsequentere Abschiebungen" angekündigt. Dafür werde er sich gleich nach der Amtsübernahme mit allen Mitarbeitern und den nachgeordneten Behörden zusammensetzen.

"Die Zahl der Rückführungen muss deutlich erhöht werden. Besonders bei Straftätern und Gefährdern unter den Asylbewerbern müssen wir härter durchgreifen", sagte der CSU-Chef der "Bild am Sonntag". Er wolle das ganze Land so sicher machen wie Bayern, sagte er dem Blatt.

Seehofer kündigt "null Toleranz gegenüber Straftätern"

Generell kündigte Seehofer "null Toleranz gegenüber Straftätern" an. "Wir wollen ein weltoffenes und liberales Land bleiben. Aber wenn es um den Schutz der Bürger geht, brauchen wir einen starken Staat. Dafür werde ich sorgen."

Von der neuen Bundesregierung forderte Seehofer eine zügige Umsetzung des Koalitionsvertrages: "Nach Ostern gibt es die erste Kabinettsklausur und dann ist Ende der Diskussion. Dann wird umgesetzt!"

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rut/news.de/dpa

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