Mit den richtigen Gewinnzahlen können Sie den Jackpot in Höhe von 4 Millionen Euro knacken. Welche Lottozahlen bei der aktuellen Ziehung vom Lotto am Samstag, 20.10.2018, gewonnen haben, verraten wir Ihnen hier auf news.de.

mehr »

Schul-Massaker von Parkland: Gewalt gegen Gewalt? Jetzt will Trump Lehrer bewaffnen

Eine Woche ist seit dem Massaker von Parkland vergangen. US-Präsident Trump lädt Überlebende zu sich ein. Bei der Suche nach politischen Lösungen heißt er auch eine Idee gut, die von der Waffenlobby stammt.

Um Amokläufe an Schulen zu verhindern denkt der US-Präsident darüber nach, Lehrer zu bewaffnen. Bild: Carolyn Kaster/dpa

US-Präsident Donald Trump ist offen für die Idee, bewaffneten Überfällen auf Schulen mit mehr Waffen in Schulen zu begegnen. "Wir werden uns das sehr genau ansehen", sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) im Weißen Haus. Man könne zum Beispiel Lehrer bewaffnen oder Waffen in Safes deponieren.

Schul-Massaker von Parkland: Donald Trump will Lehrer bewaffnen

Der Präsident traf mehr als eine Stunde lang Überlebende und Angehörige des Schulmassakers in Florida vom vergangenen Mittwoch. An der Marjorie Stoneman High School in Parkland hatte ein 19-Jähriger 17 Menschen erschossen.

"Es gab zu viele Zwischenfälle", sagte Trump unter Anspielung auf andere tödliche Schießereien an Schulen, es habe danach zu viel leeres Gerede gegeben. "Wir müssen in dieser entsetzlichen Situation, die sich abspielt, etwas tun", sagte Trump.

US-Präsident prüft Änderungen beim Waffenrecht

Seinen Worten zufolge liegen nun mehrere Vorschläge auf dem Tisch. Neben dem verdeckten Tragen von Waffen in Schulen nannte er strengere Überprüfungen von Waffenkäufern und ein Heraufsetzen ihrer Altersgrenze. Außerdem solle das Problem psychischer Erkrankungen angegangen werden, sagte Trump, ohne ins Detail zu gehen.

Tränenreiches Treffen: Opfer von Parkland fordern Trump zum Handeln

In der gut einstündigen Veranstaltung im Weißen Haus spielten sich erschütternde Szenen ab. Überlebende von Parkland und Angehörige der Opfer früherer Massaker baten Trump zum Teil unter Tränen, Änderungen im Waffenrecht durchzusetzen. Sie nannten als Gegenmaßnahmen gegen Überfälle auch Präventionsprogramme, mehr Geld für psychisch Kranke und konsequentere Drills für Überfallsituationen an Schulen.

"Ich kann hier sein, viele andere meiner Klassenkameraden nicht, das bringt einen einfach um den Verstand", sagte Schülerin Julie Cordover, die das Massaker in Florida überlebte. "Kein Kind soll so etwas durchmachen müssen", sagte ihr Schulkamerad Matthew Blank. "Ich möchte einfach darum bitten, dass sich nun etwas ändert", sagte seine Mutter Melissa.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser