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Russland-Affäre: US-Wahl manipuliert? Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an

Sensation in der Russland-Affäre: Was Trump eisern als "Erfindung" abtut, führt nun zu gleich 16 indizienbewehrten Anklagen seines eigenen Justizministeriums. Die Folgen können erheblich sein.

Wird es jetzt eng für den US-Präsidenten? Bild: Carolyn Kaster/dpa

US-Sonderermittler Robert Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen. Sie würden wegen Bundesverbrechen angeklagt und wegen des Versuchs, dem politischen System der USA zu schaden, sagte der stellvertretende Chefankläger Rod Rosenstein am Freitag vor Medien.

Russland-Affäre: Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an

Diese Anklage ist in der lange wogenden Affäre um eine Wahleinmischung ein gewaltiger Schritt. US-Präsident Donald Trump hat eine Wahleinmischung seitens Russlands immer bestritten und eisern betont, diese Behauptungen sollten nur seinen historischen Sieg diskreditieren.

Trump bezeichnet Ermittlungen, die auch eine etwaige Zusammenarbeit seines Wahlkampfteams mit Moskau untersuchen, bis heute als Hexenjagd. Nun legte sein eigenes Justizministerium gerichtsfeste Indizien vor.

Angeklageschrift wirft Russen Unterstützung von Trump vor

Neben den 13 Personen werden auch drei russische Einrichtungen angeklagt, heißt es in der vom Justizministerium veröffentlichten Klageschrift einer Grand Jury. "Die drei Einrichtungen haben sich in informationeller Kriegsführung engagiert", sagte Rosenstein.

Die 37-seitige Anklageschrift legt ein strategisches Ziel der Russen dar, Zwietracht und Misstrauen im politischen System der USAzu säen, indem massiv die Wahlkampagne Donald Trumps unterstützt und die seiner Gegnerin, der Demokratin Hillary Clinton, erheblich beschädigt wird.

Rosenstein sagte, die Anklage richte sich gegen den Versuch der Beeinflussung. Sie treffe keinerlei Aussage zum Ausgang der Wahl. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte, der Präsident sei über die Anklageerhebung informiert worden. Eine Reaktion gab es zunächst nicht.

Lesen Sie auch: Donald Trump – US-Präsident will unter Eid zur Russland-Affäre aussagen.

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