Kurioser Haushaltsplan 2019: Donald Trump will der "Sesamstraße" den Geldhahn zudrehen

Immer wieder macht Donald Trump Schlagzeilen mit absolut verrückt klingenden Ideen. Jetzt will der Us-Präsident Geld sparen, indem er die Zuschüsse an die öffentlichen Radio- und Fernsehsender komplett streicht. Das wird auch fürs deutsche TV üble Folgen haben.

Donald Trump will Gelder für das öffentliche TV in den USA streichen. Bild: dpa

Es klingt absolut hirnrissig, wenn man ließt, dass Donald Trump Geld sparen will, indem er beliebten TV-Shows wie z.B. der Sesamstraße das Geld streicht. Doch genau das ist der Plan des US-Präsidenten.

Trump will finanzielle Unterstützung für öffentliche Radio- und Fernsehsender streichen

In seinem Entwurf für den Haushaltsplan 2019 schlägt er vor, die Zuschüsse an die öffentlichen Radio- und Fernsehsender komplett auszusetzen. Dadurch würde der Staat laut "bild.de" 445 Millionen US-Dollar sparen. Ein Witz, wenn man sich im Vergleich die Kosten für die geplante Mauer an der mexikanischen Grenze ansieht. Diese kostet nämlich schlappe 18 Milliarden US-Dollar.

"Die Sesamstraße" erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Bild: dpa

Damit sind zahlreiche Radio-Sender und TV-Formate in Gefahr. Diese wären im Ernstfall von Spenden abhängig, um ihr Programm fortzuführen. Betroffen ist auch "Die Sesamstraße", welche sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Auch in der deutschen Fassung sind Szenen, die in New York gedreht wurden, enthalten. Damit wäre auch die Fassung, die hierzulande ausgestrahlt wird, beeinträchtigt.

Donald Trump will öffentliches Fernsehen beschneiden - Haben Pläne ein Chance?

Allerdings ist es fraglich inwieweit die Etatentwürfe durchgesetzt werden. Denn das Haushaltsrecht liegt in den USA beim Kongress. Trumps Pläne kann man eher mit einem Wunschkatalog vergleichen. US-Medien gingen sogar schon soweit, die Vorschläge als "Science Fiction" oder "Totgeburt" zu bezeichnen.

"Sesamstraßen"-Fans können zudem gleich doppelt aufatmen. Die beliebte Show hat nämlich bereits 2015 einen Kooperationsvertrag mit HBO abgeschlossen. Ernie und Bert bleiben uns also in jedem Fall erhalten.

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mag/koj/news.de

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