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GroKo-News aktuell: Widerstand gegen Merkel! Wird die Kanzlerin jetzt abgesägt?

Nach tagelangen Verhandlungen haben sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Doch mit den Ergebnissen sind die Parteien alles andere als zufrieden. Vor allem in der Union wächst der Unmut. Beginnt jetzt eine Revolte gegen Angela Merkel?

Seit 2005 regiert Angela Merkel Deutschland. Nun könnte das Ende gekommen sein. Bild: dpa

Zwei Tage nach der Einigung über einen schwarz-roten Koalitionsvertrag beginnt der SPD-Nachwuchs nun offiziell mit seiner Kampagne gegen eine neue große Koalition. Juso-Chef Kevin Kühnert startet am Freitagnachmittag in Leipzig eine bundesweite Auftrittsserie, mit der für ein Nein der Sozialdemokraten beim SPD-Mitgliederentscheid geworben wird. Aber auch in der CDU melden sich immer mehr kritische Stimmen. Vor allem bei der Ministeriumsverteilung sehen sie ihre Partei zu kurz gekommen. Angela Merkel steht heftig in der Kritik.

Zoff um Ministerien! Union bekommt weniger Ämter

Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hält dagegen. "Es wäre falsch, wenn man die Ministerien und die Staatssekretäre höher stellt als die Inhalte", sagte er am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Millionen Menschen würden entlastet, beim Kindergeld, beim Solidarzuschlag, mit Investitionen in die Bildung. "Das sind die entscheidenden Themen und nicht die Frage, welches Ministerium von welcher Partei verwaltet wird." Die Union erhalte auch alle für Zukunftsfragen wichtigen Ressorts.

Die SPD, die bei der Wahl im September deutlich schwächer abgeschnitten hatte, bekommt sechs Ministerien, darunter die besonders wichtigen für Finanzen, Äußeres und Arbeit/Soziales - die CDU neben Kanzlerin und Kanzleramtschef nur fünf.

Der frühere Unionsfraktions-Chef Friedrich Merz sagte der "Bild"-Zeitung: "Wenn die CDU diese Demütigung auch noch hinnimmt, dann hat sie sich selbst aufgegeben." Der Außenpolitiker Norbert Röttgen sagte dem Blatt: "Die CDU ist damit innerhalb des Regierungsapparats strukturell geschwächt und verliert an Einfluss." Seit 18 Jahren steht Angela Merkel an der Spitze der CDU und seit 2005 ist sie Bundeskanzlerin, aber so heftig wie aktuell war die Kritik an ihr noch nie. "Die Autorität der Kanzlerin ist nicht nur innerhalb der Partei erschüttert, sondern auch in ihrer Amtsführung als Regierungschefin", sagt der Abgeordnete Michael von Abercron gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Junge Union fordert Generationswechsel

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, forderte eine personelle Verjüngung und verwies darauf, dass noch nicht alle Ressorts offiziell besetzt sind. "Wir brauchen mehr junge Gesichter in der Regierung, wenn wir über die Zukunft Deutschlands sprechen wollen", sagte der Bundestagsabgeordnete dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch in der Partei sei ein Generationswechsel nötig.

Aufstand gegen Merkel! Unmut in der Union wächst

Die Wiener Zeitung "Der Standard" sieht Angela Merkel und Martin Schulz stark geschwächt in die neue Koalition gehen. Sie schreibt am Freitag: "'SPD' darf mit Schulz nun so beschrieben werden: Selbstbedienungs-Partei Deutschlands. Dass diese Aktionen Schulz in der neuen Regierung und in der SPD stärken, darf bezweifelt werden. Ihm zum Trost: Seiner Konkurrentin Angela Merkel geht es auch nicht gut, ihr bläst nach der Schrumpfkur der CDU heftiger Wind ins Gesicht, was nicht weiter verwunderlich ist. Jahrelang war Merkel der Garant für den Erfolg der CDU. Doch ihre Strahlkraft hat enorm gelitten. Merkel über alles: Dieses Motto überzeugt viele Christdemokraten nicht mehr. Sie wollen nicht mehr jeden Preis für ihre Kanzlerschaft zahlen, auch ihnen missfällt das neue Kürzel für die CDU: Christliche Dezimierungs-Union."

Auch in der SPD brodelt es: Sigmar Gabriel rechnet mit Schulz und seiner Partei ab.

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bua/fka/news.de/dpa

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