ARD-"Deutschlandtrend": Schulz schmiert ab! SPD so schlecht wie noch NIE

Die mit der GroKo hadernden SPD-Genossen werden von einer neuen Hiobsbotschaft gebeutelt. Noch nie war die SPD so schlecht in einer Umfrage. Martin Schulz schmiert gehörig ab.

Die Zustimmung für die SPD von Martin Schulz sinkt weiter. Bild: dpa

Kurz vor Ende der Verhandlungen über eine erneute große Koalition ist die SPDim neuen ARD-"Deutschlandtrend" auf 18 Prozent gefallen - den schlechtesten hier jemals gemessenen Wert. In der Partei fürchten gerade die Jusos einen beschleunigten Absturz und Profilverlust, wenn man zum dritten Mal seit 2005 CDU-Chefin Angela Merkel zur Kanzlerin wählen sollte.

Rekordtief! SPD rutscht im ARD-Deutschlandtrend ab - AfD legt zu

In mehreren Bundesländern hat sich bereits die rechtspopulistische AfD vor die einstige Volkspartei geschoben. SPD-Chef Martin Schulz rutscht im neuen "Deutschlandtrend" nach seinem Schlingerkurs der letzten Wochen auf seinen schlechtesten Wert in dieser Umfrage - er verliert fünf Punkte und landet nur noch bei 25 Prozent Zustimmung.

Anders als der SPD schadet der Union dem "Deutschlandtrend" zufolge die schwierige Regierungsbildung bisher nicht. Sie kommt wie Anfang Januar auf 33 Prozent. Die AfD käme auf 14 Prozent (plus 1), die FDP auf 10 Prozent (plus 1), die Linke auf 11 Prozent (plus 2) und die Grünen auf 11 Prozent (unverändert). In einer Forsa-Umfrage war die SPD im Januar sogar nur auf 17 Prozent gekommen.

Neue Groko: Union und SPD starten heiße Verhandlungsphase am Freitag

Mit dem ersten Treffen der mehr als 90 Unterhändler starten Union und SPD am Freitagnachmittag in die heiße Phase der Verhandlungen. Auch alle 18 Arbeitsgruppen sollen in der SPD-Zentrale jeweils etwa 20 Minuten lang ihre Ergebnisse präsentieren. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer kritisierte, dass die AG's "10 Seiten plus" vorgelegt hätten - erklärtes Ziel ist es, einen schlankeren Vertrag als die rund 180 Seiten beim letzten Mal vorzulegen.

Vor dem Eintritt der Sozialdemokraten in eine neue Bundesregierung müssten die SPD-Mitglieder noch über den Koalitionsvertrag abstimmen. Juso-Chef und GroKo-Gegner Kevin Kühnert gibt sich zuversichtlich, dass die Basis alles noch kippt. "Im Moment bin ich optimistisch, dass die Mehrheit der SPD-Mitglieder bei der bevorstehenden Abstimmung Nein sagen wird, weil selbst das Führungspersonal das Rennen für offen hält", sagte er der "Rheinischen Post" 

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rut/news.de/dpa

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