Ermittlungen gegen "Islamischen Staat": Kampf dem IS! Durchsuchungen und Festnahmen in Sachsen

Berliner Ermittler gehen gegen mutmaßliche IS-Unterstützer in Sachsen vor. Noch sind keine Hintergründe bekannt. Es ist nicht der erst Einsatz gegen Unterstützer der Terrormiliz.

In Sachsen geht die Polizei vermehrt gegen IS-Sympathisanten vor (Symbolbild). Bild: Friso Gentsch/dpa

Bei einem Einsatz gegen mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind in Sachsen einige Personen festgenommen worden. Dies teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Mehrere Objekte seien durchsucht worden.

Schlag gegen den IS! Durchsuchungen und Festnahmen in Sachsen

Einzelheiten zu den Orten des Einsatzes oder den Festgenommenen nannte ein Sprecher der Behörde nicht. Warum die Berliner Generalstaatsanwaltschaft zuständig ist, blieb zunächst unklar. Nach unbestätigten Informationen hatte es unter anderem einen Zugriff an der Autobahn 14 bei Leisnig gegeben.

Immer mehr IS-Sympathisanten in Sachsen

Es ist nicht das erste Mal, dass Ermittler gegen IS-Verdächtige in Sachsen vorgehen. Zuletzt gab es in dem Bundesland im Dezember eine Aktion gegen drei Beschuldigte, denen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen wurde. Weitere Durchsuchungen gab es dabei in Bayern und Sachsen-Anhalt. Laut Generalbundesanwalt in Karlsruhe sollen die Beschuldigten - zwei Syrer und ein Iraker - zwischen August und Dezember 2013 in Syrien einer Kampfeinheit angehört haben, die ihrerseits die islamistische Al-Nusra-Front unterstützt hatte - einen Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida.

Syrer aus Leipzig unter Terror-Verdacht

Im Mai 2017 hatte die Bundesanwaltschaft bei einem Großeinsatz in Wachau bei Leipzig einen IS-Verdächtigen festnehmen lassen. Gegen den 40 Jahre alten Syrer erhob die sächsische Generalstaatsanwaltschaft inzwischen Anklage. Der Mann soll sich vor der Staatsschutzkammer des Oberlandesgerichts Dresden wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung verantworten, wie Sachsens oberste Ermittlungsbehörde am Montag mitgeteilt hatte. Die Karlsruher Behörde hatte das Verfahren im November an die Dresdner abgegeben.

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jat/news.de/dpa

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