19.01.2018, 11.32 Uhr

Donald Trump: USA bankrott? Ein Jahr im Amt und die Staatskasse ist leer

Die USA stehen ausgerechnet zum einjährigen Amtsjubiläum Trumps vor dem "Shutdown". Die Republikaner versuchen den Staatsbankrott mit aller Gewalt zu verhindern. Trump selbst träumt derweil vom warmen Süden.

Donald Trump feiert am 20. Januar 2018 seine einjährige Präsidentschaft. Bild: dpa

Am Samstag, 20.01.2018, feiert Donald Trump (71) sein einjähriges Jubiläum als Präsident der USA. Dabei hatten viele eine frühzeitige Amtsenthebung des Milliardärs prognostiziert. Also ein Grund zur Freude für den 71-Jährigen, dass er sich noch immer US-Präsident nennen darf und sich im Amt behaupten kann. Seinen so verhassten Kritikern hat er es damit doch eigentlich gezeigt, oder?

Donald Trump droht zum einjährigen Amtsjubiläum der "Shutdown"

Nicht ganz. Denn wie nun bekannt wurde, droht der USA ein "Shutdown". Das bedeutet, dass die Regierung und Verwaltungen aus finanziellen Gründen geschlossen werden müssen. Wie "bild.de" berichtet, laufe bereits ein Countdown ab. Um 24 Uhr, beziehungsweise um 6 Uhr morgens Mitteleuropäischer Zeit, läuft am Samstag die Frist ab, bis zu der sich Kongress und Weißes Haus über den Haushalt geeinigt haben müssen. Sollte keine Übereinkunft getroffen werden, hat Trump erstmal kein Geld mehr in der Staatskasse. Viele Projekte würden damit auf unbestimmte Zeit auf Eis liegen. Kommt es wirklich zum "Shutdown" würde auch der öffentliche Dienst zum Erliegen kommen. Ämter, Behörden, staatliche Museen - sie alle blieben geschlossen. Hunderttausende Angestellte müssten Zwangsurlaub nehmen.

Republikaner wollen Staatsbankrott zu Trumps Amtsjubiläum verhindern

Trumps Partei, die Republikaner, will den "Shutdown" mit aller Kraft verhindern. Das Repräsentantenhaus, welches mit klarer Mehrheit in republikanischer Hand ist, stimmte mit 230 zu 197 Stimmen einem Gesetzesentwurf zu, der einen "Shutdown" vorerst bis zum 16. Februar 2018 verhindern soll. Entscheidend ist aber die Abstimmung im Senat, in dem die Republikaner mit 51 der 100 Sitze nur einer knappe Mehrheit haben. Um das neue Gesetz zu verabschieden sind aber mindestens 60 Stimmen nötig.

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