Nordkorea-Krise: Schüsse an der Grenze! Nordkorea-Soldat flüchtet in den Süden

Erneut hat sich ein nordkoreanischer Soldat über die Grenze ins Nachbarland Südkorea abgesetzt, dabei fielen Schüsse. Es ist bereits die Flucht innerhalb weniger Wochen.

Erneut ist ein nordkoreanischer Soldat in den Süden geflüchtet. Bild: KCNA/dpa

Südkoreanische Soldaten haben nach Militärangaben an der schwer bewachten Landesgrenze Warnschüsse auf Soldaten aus Nordkorea abgegeben. Etwa 20 Schüsse seien abgefeuert worden, als sich die Soldaten aus Nordkorea der militärischen Demarkationslinie zwischen den beiden Ländern genähert hätten, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Donnerstag mit.

Nordkoreanischer Soldat flüchtet nach Südkorea

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Militärs, die nordkoreanischen Soldaten seien offensichtlich auf der Suche nach einem geflüchteten Landsmann gewesen. Kurz zuvor war dem Ministerium zufolge einem nordkoreanischen Soldaten die Flucht durch die demilitarisierte Zone (DMZ) nach Südkorea gelungen.

Zweite Fahnenflucht innerhalb weniger Wochen

Der Zwischenfall ereignete sich wenige Wochen nach der dramatischen Flucht eines Soldaten aus Nordkorea über den Grenzort Panmunjom, der sich in der vier Kilometer breiten DMZ befindet. Der Soldat wurde dabei von nordkoreanischen Grenzposten angeschossen. Er überlebte schwer verletzt.

Zahlreiche Nordkoreaner flüchten jedes Jahr aus Hunger oder Unzufriedenheit mit der autokratischen Führung aus ihrer weithin abgeschotteten Heimat. Doch die meisten flüchten dabei über die Grenze nach China.

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jat/news.de/dpa

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