Dutzende Frauen und Jugendliche:  DIESE drei Terror-Akte begingen minderjährige Islamisten

Auch Frauen und Jugendliche sind unter den Gefährdern. Bild: dpa

So gingen drei islamistische Terrorattacken in Deutschland im vergangenen Jahr auf das Konto von Minderjährigen: die Messerattacke einer 15-Jährigen auf einen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Hannover, der Bombenanschlag von zwei Jugendlichen auf ein Gebetshaus der Sikhs in Essen und der Axt-Angriff eines 17-Jährigen in einer Regionalbahn bei Würzburg. Hinzu kam ein Anschlagsversuch auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt - geplant von einem Zwölfjährigen.

Außerdem sitzen im ehemaligen IS-Gebiet im Irak einige Frauen auch aus Deutschland im Gefängnis, darunter Minderjährige, die sich dem IS angeschlossen hatten und sich nun um eine Rückkehr nach Deutschland bemühen. Unter ihnen ist die inzwischen 17-jährige Linda W. aus dem sächsischen Pulsnitz.

Die Bürgermeisterin von Pulsnitz, Barbara Lüke, rechnet auf absehbare Zeit nicht mit deren Rückkehr. "Das muss zunächst mal der Irak mit seiner Staatshoheit entscheiden. Dann wäre Deutschland an der Reihe", sagte sie der "Mitteldeutschen Zeitung". Lüke machte deutlich, dass eine mögliche Rückkehr der 17-Jährigen in Pulsnitz skeptisch gesehen werde. Insgesamt sei es "für alle Beteiligten wahnsinnig schwer, nachzuvollziehen, was in Linda vorgeht".

Innenminister de Maizière führt die Verhinderung von allein drei Terroranschlägen in diesem Jahr auf die gute Arbeit der deutschen Behörden und das Zusammenspiel mit ausländischen Diensten zurück. "Die Behörden greifen heute teilweise schneller zu als früher, um Gefahren abzuwehren", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Seit dem Jahr 2000 hätten Sicherheitsbehörden insgesamt 16 geplante Terroranschläge vereitelt.

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fka/news.de/dpa

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