Ex-US-Armee-Chef enthüllt: DARUM können die USA einen Krieg gegen Nordkorea nicht gewinnen

Während US-Präsident Donald Trump fleißig weiter gegen Nordkoreas Machtinhaber Kim Jong-un austeilt, schlägt ein ehemaliger US-Armee-Chef Alarm. Der Grund: Bei Kriegsausbruch wären die USA chancenlos gegen Nordkorea.

Der Konflikt spitzen Donald Trump und Nordkoreas Machtinhaber Kim Jong-un spitzt sich weiter zu. Bild: news.de-Montage/dpa

Der Konflikt mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un spitzt sich immer weiter zu. Zuletzt hatten sich US-Präsident Donald Trump und Machtinhaber Kim Jong-un heftige Verbalgefechte geliefert. Erst am Samstag hatte Jong-un Trump als "Kriegshetzer" bezeichnet, der förmlich darum "bettele", dass es zu einem Atomkrieg komme.

Ex-US-Armee-Chef sicher: USA können Krieg gegen Nordkorea nicht gewinnen

Ein ehemaliger Armee-Chef hat nun eingehend vor einem Krieg mit Nordkorea gewarnt. Wie der britische "Mirror" berichtet, sei General Jan-Marc Jouas der Meinung, dass die USA einen Krieg gegen Nordkorea nicht gewinnen können. Der Grund: Es wird geschätzt, dass der geheimnisvolle Staat über 1,2 Millionen Soldaten verfügt - eine wesentlich höhere Zahl als die derzeit in Südkorea stationierten 28.500 US-Soldaten.

US-Streitkräfte chancenlos gegen Kim Jong-uns Armee

Dies würde bedeuten, dass die US-Streitkräfte bei einem plötzlichen Kriegsausbruch "zahlenmäßig unterlegen" wären. Nach Angaben von "Mirror" hat der ehemalige Kommandeur Jan-Marc Jouas bereits eine Warnung an die Repräsentanten Ted Lieu, Ruben Gallego und Senator Tammy Duckworth entsandt. Alle drei äußerten sich zuvor besorgt über die Aussagen, die Donald Trump im Konflikt mit Nordkorea und Kim Jong-un verwendet hatte.

Donald Trump vs. Kim Jong-un: Nordkorea-Konflikt spitzt sich weiter zu

Am vergangenen Wochenende hatte Trump via Twitter eine Flut von Beleidigungen an Kim Jong-un verschickt. Darin beklagte sich Trump darüber, dass Jong-un ihn als "alt" bezeichnet hatte. Und fügte hinzu, dass er Kim niemals "kurz und fett" nennen würde. "Warum sollte Kim Jong-un mich beleidigen, indem er mich als, alt 'bezeichnet, wenn ich ihn NIEMALS kurz und fett nennen würde?", schrieb der US-Präsident am Sonntagmorgen.

Während Trump den nordkoreanischen Führer als "Raketenmann" bezeichnet hat, hat Kim Jong-Un den US-Präsidenten zuvor als "geistig verwirrtes US-Pardon" bezeichnet. Auch gab Nordkorea bekannt, dass es keine von der USA geforderten Veränderungen vornehmen werde. Ein Ende im Nordkorea-Konflikt ist angesichts dieser Kommentare wohl noch lange nicht in Sicht.

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sba/rut/news.de

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