Donald Trump: Amtsenthebung? Die Republikaner wenden sich gegen ihn

Ist Donald Trump am Ende? Fakt ist, dass der Präsident immer mehr Unterstützer einbüßt, die sich nun sogar offen gegen ihn wenden. Und in Washington wird schon über eine Amtsenthebung diskutiert. Doch es gibt ein Problem.

Donald Trump hat nun auch immer mehr Republikaner gegen sich. Bild: dpa

Wenn man sich die Poltik Donald Trumps derzeit ansieht, kann einen schwindelig werden. Neben Nordkorea hat der US-Präsident nun auch Streit mit dem Iran angefangen und innenpolitisch scheint sein einziges Ziel, die Beschlüsse der Obama-Regierung wieder rückgängig zu machen. Und das mit allen Mitteln, denn Trump stellt sich nun auch gegen die letzten Republikaner, die ihm die Treue hielten. Doch das könnte ihm nun als gefährlicher Bumerang erweisen.

Donald Trump scheint nur ein Ziel zu haben: Barack Obamas Beschlüsse rückgängig zu machen

Sein oberstes Ziel, "Obamacare", die allgemeine Krankenversicherung für US-Amerikaner, weitestgehend zu torpedieren, nachdem im Kongress die Abschaffung der Gesundheitsreform abgelehnt wurde. Doch auch die Klima-Abkommen und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt kippt er wie Dominosteine. Derweil wird sein Land von extremer Trockenheit im Westen, mit verheerenden Waldbränden in Kalifornien, und von einer Spur der Verwüstung durch Hurrikans in Florida verwüstet.

Donald Trump und sein offener Streit mit Senator Bob Corker

Klar, dass es den Senatoren der einzelnen Bundesstaaten allmählich zu viel wird. Trump wird nun offen attackiert. Wie zum Beispiel von Bob Corker (65), dem Senator von Tennessee. Der twitterte öffentlich sichtbar: "Es ist eine Schande, dass das Weiße Haus zu einer Kindertagesstätte für Erwachsene geworden ist." Und setzte in einem Interview mit der "New York Times" gleich noch eins drauf. Corker übte scharfe Kritik an Trumps Außenpolitik, welche zu einem Dritten Weltkrieg führen könnte. Zugleich warnte er vor Trumps unberechenbaren Launen. Diese seien alarmierend.

Von Mattis bis Tillerson: Donald Trump Unterstützer wenden sich gegen ihn

Trump konterte mit Diffamierungen gegen die "New York Times" und Corker - und scheint damit die Argumentation des Senators zu untermauern. Doch nicht nur der Senator von Tennessee, auch andere republikanische Mitglieder des Kabinetts, haben sich bereits gegen Trump gestellt. Leute, die der Präsident unbedingt braucht, um überhaupt noch regierungsfähig zu bleiben. Von Verteidigungsminister James Mattis (67), der Trump in Sachen Iran heftig widersprach und mahnte, die USA müssten sich an Verträge halten bis hin zu Außenminister Rex Tillerson (65), der den Präsidenten als Trottel beschimpft haben soll, wonach es zu heftigen Spannungen zwischen den beiden kam.

Donald Trump vor Amtsenthebung? In Washington wird 25. Verfassungszusatz diskutiert

Doch wie kann Trump überhaupt seines Amtes enthoben werden? Wie die "Bild" schreibt, soll in Washington DC bereits über den 25. Verfassungszusatz diskutiert werden. Dieser besagt, dass ein Präsident wegen "Amtsunfähigkeit aus dem Amt scheiden" kann. Beschließen kann das aber nur eine Mehrheit im Kabinett zusammen mit dem Vizepräsidenten. Danach müsste auch der Kongress zustimmen. Das Problem: Vizepräsident Mike Pence wirkt aktuell noch ganz im Sinne des Präsidenten und könnte als dessen letzte Bastion gesehen werden.

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gea/koj/news.de

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