Frauke Petry: Ex-AfD-Chefin soll Mitgliederdaten geklaut haben

Schwere Vorwürfe erhebt der Datenschutzbeauftragte der AfD gegen die ehemalige Parteivorsitzende Frauke Petry. Sie soll Mitgliederdaten entwedet haben. Der "Spiegel" berichtet darüber.

Frauke Petry soll Mitgliederdaten geklaut haben. Bild: dpa

Nur wenige Tage vor ihrem Verlassen der AfD soll Frauke Petry eine nicht unerhebliche Menge an Personaldaten in ihren Besitz gebracht haben.

Frauke Petry im Verdacht des Datenklau

Der "Spiegel" will erfahren haben, dass Frauke Petry mehr als 116.000 Mitgliederdaten kopiert haben soll. Er fordert die parteilose Petry auf, die Informationen umgehend zu löschen. Die Parteispitze der Alternative für Deutschland befürchtet nun, dass sie die gestohlenen Datensätze dafür nutzen will, um gemeinsam mit ihrem Ehemann Marcus Pretzell eine neue Partei zu gründen.

Frauke Petry bestreitet die Vorwürfe, sie habe zwar Zugang zu den Daten eingefordert, aber nur, weil ihr persönlicher Account immer wieder eingeschränkt wurde. Zu keiner Zeit habe sie Daten für Abwerbezwecke nutzen wollen, sondern sich lediglich über den aktuellen Mitgliederstand informieren wollen.

Nach Angaben des "Stern" will die AfD Frauke Petry nun wegen Datenklau verklagen.

FOTOS: Frauke Petry voll peinlich Bitte lächeln! Die peinlichsten Bilder der AfD-Chefin

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koj/loc/news.de

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