Kim Jong-un fühlt sich provoziert: Nordkorea wütet gegen UN nach neuen Sanktionen

Am 3. September testete Nordkorea erfolgreich eine Wasserstoffbombe. Als Reaktion hagelte es verschärfte Sanktionen durch die UN. Diktator Kim Jong-un sieht sich dadurch provoziert und hat vor allem einen auf dem Kieker.

Kim Jong-un fühlt sich durch die neuen UN-Sanktionen provoziert. Bild: dpa

Die Regierung Nordkoreas hat die jüngsten UN-Sanktionen im Konflikt um ihr umstrittenes Atomprogramm als "Provokation" bezeichnet. Zudem bekräftigte das Außenministerium in Pjöngjang am Mittwoch, vomAtomprogramm nicht abrücken zu wollen. Den USA wurde vorgeworfen, mit "bösartigen Mitteln und Methoden" den Sanktionsbeschluss eingefädelt zu haben, um den Untergang Nordkoreas herbeizuführen. Der UN-Sicherheitsrat in New York hatte zuvor einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die Öllieferungen an Nordkorea deckelt sowie Textilexporte des Landes verbietet.

UN-Resolution war Reaktion auf Nordkoreas erneuten Wasserstoffbomben-Test

Nordkorea weise die Resolution kategorisch ab, hieß es den Staatsmedien zufolge in der Erklärung des Ministeriums. Das Land sei entschlossen, seinen bisherigen Weg "in einem rascheren Tempo" weiter zu verfolgen. 

Mit den jüngsten Strafmaßnahmen bestrafte das höchste UN-Gremium das isolierte Land für seinen neuerlichen Atomtest am 3. September. Nordkorea hatte nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden können. Der Test war ein Verstoß gegen bereits bestehende UN-Resolutionen. 

Nordkorea verurteilt neue UN-Sanktionen als "Provokation"

Bereits am Dienstag hatte Nordkorea über Diplomaten die neuen Sanktionen verurteilt. Nordkoreas UN-Botschafter Han Tae Song drohte bei einer Konferenz in Genf, die USA würden einen "angemessenen Preis" dafür zahlen. US-Präsident Donald Trump wertete die Sanktionen nur als kleinen Schritt. Sie seien nichts im Vergleich dazu, was letztlich geschehen müsse, sagte er. 

 

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gea/news.de/dpa

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