18.07.2017, 15.10 Uhr

Nordkorea: Drogenhandel? SO finanziert Kim Jong-un sein Luxus-Leben

Nordkorea ist so arm, dass große Teile des Landes unter Hungersnöten leiden müssen. Dennoch lebt Kim Jong-un ein Leben in purem Luxus. Wo kommt das Geld dafür her?

Kim Jong-un lebt luxuriös, während sein Volk hungert. Bild: dpa

Eine gigantische Yacht, Limousinen wie der US-Präsident und sogar ein Ski-Ressort nennt das Staatsoberhaupt von Nordkorea sein Eigen. Während sein Volk in Armut lebt, gönnt sich Kim Jong-un den puren Luxus. Doch wie finanziert der Diktator dieses Leben in Saus und Braus und vor allem: Wo kommen die Luxusgüter überhaupt her?

Drogen- und Waffenhandel in Nordkorea?

Die Yacht des nordkoreanischen Regenten kostet schlappe drei Millionen Euro, sein Ski-Ressort "Masikryong" soll sogar über 30 Millionen Euro wert sein. Das zumindest berichtete das Portal "North Korean Economy Watch". Hunderte Millionen US-Doller soll der Diktator angeblich mit illegalen Geschäften verdienen. So berichtet "CNN" von Handel mit Drogen, Waffen und seltenen Tierarten. Meth und Amphetamine sollen inganz Ost- und Südostasien verkauft werden. "Drogenhandel zählt nach unseren Erkenntnissen zu den Haupteinnahmequellen des Kim-Regimes.", bestätigte Nordkorea-Experte Robert Kelly gegenüber "bild.de". Auch Geldfälschung soll in Nordkorea betrieben werden.

Wer verkauft die Luxusgüter an Kim Jong-un?

Kurios ist auch, das Kim Jong-un immer wieder an Waren gelangt, die eigentlich auf der Sanktionsliste stehen. So ist es zum Beispiel weltweit verboten an Nordkorea Schiffe zu verkaufen.

2015 kamen 85 Prozent alle Güter aus dem Nachbarland China. 2017 hat sich der Handel laut "bild.de" um 10 Prozent erhöht. Merkwürdig sei jedoch, dass China wesentlich mehr Waren an Nordkorea importierte, aber wesentlich weniger erhalten habe. Angeblich würde China beteuern, dass alles mit rechten Dingen zugehe, allerdings seien Experten irritiert, dass China ein so großes Handelsdefizit zulässt. Aber nicht nur China muss sich vorwerfen lassen, gegen die Handelssanktionen zu verstoßen. Auch Namibia soll 2016 verbotene Waren an das Regime verkauft haben.

Lesen Sie auch: Warnung an Kim Jong-un! USA fliegen Bomber-Manöver

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

mag/koj/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser