Wladimir Putin: Kreml-Chef bestreitet russischen Hacker-Angriff auf USA

Im Interview mit dem US-Fernsehsender NBC hat Wladimir Putin die Vorwürfe eines russischen Hackerangriffs an die USA zurückgespielt. Er selbst sieht sich in der Opferrolle.

Donald Trump und Wladimir Putin. Bild: dpa

Der russische Präsident Wladimir Putin hat versucht, den Vorwurf russischer Hackerattacken auf die US-Wahl nach dort zurückzuspielen. Die Angreifer hätten von überall her sein können - auch aus den USA selbst, sagte er in einem Interview dem US-Fernsehsender NBC. Vor der Ausstrahlung am Sonntag veröffentlichte der Sender einzelne Auszüge.

Wladimir Putin von Hackern reingelegt?

"Hacker können überall sein. Sie können in Russland sein, in Asien, in Amerika, Lateinamerika", sagte der Kremlchef. "Es können übrigens auch Hacker in den Vereinigten Staaten sein, die sehr geschickt und professionell, wie wir sagen, Russland die Schuld in die Schuhe schieben." Er könne sich so etwas jedenfalls vorstellen.

USA sicher: Russland hat die US-Wahl manipuliert

Nach Auffassung amerikanischer Geheimdienste haben sich russische Hacker vergangenes Jahr in die Präsidentenwahl eingemischt. Sie entwendeten Dokumente aus dem Computersystem der Demokratischen Partei und ließen sie über die Plattform Wikileaks veröffentlichen. Dies habe die Öffentlichkeit gegen die demokratische Kandidatin Hillary Clinton eingenommen. Donald Trump gewann die Wahl.

Mischt sich Russland in die Bundestagswahl ein?

Beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg hatte Putin auf die Frage nach einer Einmischung in die Bundestagswahl gesagt, auf staatlicher Ebene sei das ausgeschlossen. Er wollte aber nicht seine Hand ins Feuer legen für private russische Hacker.

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fka/news.de/dpa

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