Medienberichte: Schulz wirft Trump "politische Erpressung" vor

Nach dem weitgehend erfolglosen G7-Gipfel hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz US-Präsident Donald Trump "politische Erpressung" vorgeworfen.

Donald Trump auf dem G7-Gipfel: Jeder Annäherungsversuch wird abgewehrt. Bild: picture alliance / Luca Bruno/AP/dpa

"Der neue US-Präsident setzt nicht auf internationale Kooperation, sondern auf Isolationismus und das vermeintliche Recht des Stärkeren", schreibt Schulz in einem Beitrag für den Berliner "Tagesspiegel".

Nur Amerika zählt für Donald Trump

Trumps Slogan "America first" sei nicht nur ein Angriff auf das Prinzip des freien Handels. "'America first' heißt in der Trump'schen Logik auch: Abschied von der mühsam ausgehandelten Pariser Klimaschutzvereinbarung, Demontage der Vereinten Nationen, politische Erpressung statt internationale Diplomatie."

Europa müsse mit Realismus, vor allem aber mit Selbstbewusstsein auf Trump reagieren, forderte Schulz. "Wir Europäer dürfen uns der Aufrüstungslogik eines Donald Trump nicht unterwerfen. Wir dürfen unser Ziel, die Globalisierung fair zu gestalten, nicht aufgeben." Schulz rief die Staats- und Regierungschefs dazu auf, das Pariser Klimaabkommen auf dem G-20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli gegen Trump zu verteidigen.

Lesen Sie auch: Trump gegen Alle: US-Präsident als notorischer Nein-Sager

FOTOS: Präsident Trump 100 Tage Donald Trump: Die Highlights in Bildern
zurück Weiter 100 Tage Donald Trump: Die Highlights in Bildern (Foto) Foto: Imago/UPI Photo/spot on news Kamera

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

koj/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser