Dubiose Verwicklungen mit Russland: Trump soll Geheimdienstler um Persilschein gebeten haben

Welche Beziehungen pflegte Donald Trump während des US-Wahlkampfes wirklich mit Russland? FBI-Chef Comey wurde aufgrund seiner Ermittlungen in dem Fall bereits entlassen. Nun kommt raus: Trump will vom Geheimdienst einen Persilschein.

Wie nah stehen sich Donald Trump (li.) und Wladimir Putin wirklich? Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht der Zeitung "Washington Post" zufolge zwei hochrangige Geheimdienstchefs gebeten, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen.

Geheimdienstchefs weisen Persilschein-Bitte Donald Trumps zurück

Sowohl der Chef der National Security Agency (NSA), Michael Rogers, als auch der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats hätten die Bitten zurückgewiesen, berichtete die "Washington Post" am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf ehemalige und gegenwärtige Regierungsmitarbeiter. Ähnlich berichtete CNN.

FBI-Chef James Comey wurde während Ermittlungen zu Trumps Russland-Kontakten entlassen

Der frühere FBI-Chef James Comey hatte am 20. März bestätigt, dass das FBI zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung ermittelt. Trump hatte die Aufnahme der Untersuchungen verurteilt. Er entließ Comey am 9. Mai. Inzwischen beschäftigt sich mit Comeys Amtsvorgänger Robert Mueller ein Sonderermittler mit dem Fall.

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gea/news.de/dpa

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