11.05.2017, 14.26 Uhr

Nacht Entlassung von FBI-Chef Comey: Wetten auf vorzeitige Amtsenthebung Donald Trumps steigen an

Die Entlassung von FBI-Chef Comey durch Donald Trump sorgte in den USA für ein politisches Erdbeben. International hat die Personalie allerdings auch einen kuriosen Nebeneffekt: Immer mehr Menschen wetten auf eine vorzeitige Amtsenthebung des US-Präsidenten.

Donald Trump bei einem Treffen mit dem früheren US-Außenminister Kissinger am 10. Mai im Oval Office in Washington. Trump hatte am Tag zuvor den Chef des FBI, James Comey, mit sofortiger Wirkung entlassen. Bild: Evan Vucci/AP/dpa

Die Entlassung des FBI-Chefs James Comey durch US-Präsident Donald Trump (70) hat ein erstes Nachspiel - für das Staatsoberhaupt: Wie "oe24.at" am Donnerstag (11.05.2017) berichtet, wetten nach dem spektakulären Rauswurf Comeys immer mehr Menschen auf eine baldige vorzeitige Amtsenthebung Trumps.

Nach Entlassung von FBI-Chef James Comey: Wetten auf vorzeitige Amtsenthebung von Donald Trump

Dem Portal zufolge sagte Lewis Davey, Firmensprecher bei dem US-Unternehmen "Paddy Power", die Wetteinsätze sähen eine Chance auf ein solches "Impeachment" mittlerweile bei 60 Prozent. Dies sei mehr als doppelt so hoch, wie zuvor. Und: "Wir führen das auf den Rauswurf von FBI-Chef Comey zurück."

Auch beim britischen Online-Wettbüro "Betfair" seien die Wettquoten für eine vorzeitige Amtsenthebung des US-Präsidenten innerhalb von wenigen Stunden nach Bekanntwerden der Entlassung Comeys von 9 zu 1 auf 3 zu 1 angestiegen.

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Entlassung von James Comey: Waren Ermittlungen wegen Trumps Russland-Kontakten der Grund?

Donald Trump hatte den FBI-Chef am Dienstag (09.05.2017) mit sofortiger Wirkung entlassen. Die Entscheidung kam überraschend: Comeys Behörde hatte unter anderem Ermittlungen gegen Trumps Wahlkampfteam wegen möglicher Russland-Kontakte während des vergangenen US-Wahlkampfes geführt. Comey galt bislang als unantastbar.

Trump hatte in einem Brief an das FBI seine Entscheidung damit begründet, Comey habe ihm drei Mal persönlich gesagt, dass nicht persönlich gegen ihn ermittelt werde. "Gleichwohl stimme ich völlig mit dem Justizministerium überein, dass Sie nicht in der Lage sind, das FBI effektiv zu führen", schrieb Trump. Er fügte hinzu, es sei nun sehr wichtig, dass das Vertrauen in das FBI wiederhergestellt werde.

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lid/gea/news.de

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