Alternative für Deutschland: Neue Provokation! AfD gründet Bürgerwehr

Die Alternative für Deutschland spielt weiter mit der rechten Ideologie. Vor der Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein provoziert die Partei jetzt sogar mit der Gründung einer Bürgerwehr. Das steckt dahinter.

Parteivorsitzende Alice Weidel und die AfD-Bürgerwehr wollen Kiel am Wochenende einen Besuch abstatten. Bild: Christoph Schmidt/dpa

Nachdem Frauke Petry auf dem Bundesparteitag der AfD damit gescheitert ist, der "Alternative für Deutschland" einen bürgerlichen Anstrich zu verpassen, fischt die Partei weiter unverhohlen am rechten Rand. Nun greift sie erneut ein Thema der sogenannten "besorgten Bürger" auf und verkündet die Gründung einer Bürgerwehr.

AfD Schleswig-Holstein gründet Bürgerwehr

Vor der Landtags wahlt in Schleswig-Holstein am 7. Mai 2017 setzt die AfD alles daran, ihr Wählerklientel zu mobilisieren. In der Vergangenheit bediente sich die Partei im Wahlkampf häufig der Rhetorik rechtsextremer und rechtsradikaler Kreise. Nun übernimmt die "Alternative für Deutschland" auch noch das Konzept der "Bürgerwehr" und will mit einer eigenen Truppe auf Wahlkampf gehen.

"Alternative für Deutschland" will mit "Bürgerwehr" "linke No-Go-Areas" überprüfen

Bei der Bürgerwehr handelt es sich um ein ausgemustertes Feuerwehrfahrzeug, das die Partei zu Wahlkampfzwecken verwendet. Der LKW ist an der Front mit dem Schriftzug "Bürgerwehr" versehen und mit Parteiwerbung ausgestattet. Via Twitter kündigte die AfD Schleswig-Holstein an, damit am Samstag, 29.04.2017, nach Kiel zu fahren, um zu überprüfen, ob es dort "linke No-Go-Areas" gibt. Vor allem will die Partei damit den Kieler Stadteil Gaarden besuchen, der als Problemviertel gilt. Mit dabei soll auch Alice Weidel sein, die nach dem Parteitag in Köln zum neuen Führungsteam der AfD gehört. Wie die Kieler auf den Auftritt der "Alternative für Deutschland" reagieren werden, bleibt abzuwarten.

Erfahren Sie mehr: Mega-Pleite für Frauke Petry! So geht es mit der AfD weiter.

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jat/bua/news.de

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