27.04.2017, 08.53 Uhr

Nordkorea probt den Krieg: Absolut irre! Kim Jong-un will Kinder 5 Millionen Atombomben tragen lassen

Die Lage zwischen Nordkorea und den USA wird immer prekärer. Kim Jong-un ließ seine Armee ein riesiges Militär-Manöver ausführen, um Stärke zu demonstrieren. Doch dies könnte nur ein riesiger Bluff gewesen sein.

Sind Kim Jong-Uns Drohungen vom "totalen Krieg" nur ein Bluff? Bild: dpa

Je mehr sich die Schlinge der US-Armee und Südkorea zu zieht, um so mehr scheint Kim Jong-un um sich zu schlagen. Nordkorea droht mit einem atomaren "totalen Krieg" und will eigene Stärke mit Manövern der Marine und Schießübungen der Volksarmee demonstrieren. Atombomben und Langstrecken-Raketen ließ Kim Jong-un ebenfalls testen - und entsetzte damit die Weltöffentlichkeit.

Kinder sollen 5 Millionen Atombomben tragen

Zudem drohte Nordkorea damit, die USA und Südkorea mit fünf Millionen von Kindern getragenen Atombomben auszulöschen, berichtet das britische Blatt "Daily Mail". Woher Kim Jong-un diese gewaltige Anzahl an Atomwaffen jedoch hernehmen will, ist nicht bekannt.

Donald Trump schickt immer mehr Kriegsgerät nach Südkorea

Die USA und Südkorea scheinen unterdessen wenig beeindruckt. Trump ließ bereits den Flugzeugträger "Carl Vinson" und das Atom-U-Boot "SS Michigan" vor die Küste Südkorea verlegen - in unmittelbarer Nähe zu Nordkorea. Und auch Japan mischt mit. Zudem wurde in Südkorea das THAAD-Raketenabwehrsystem errichtet, um einen möglichen Angriff Nordkoreas abzuwehren.

Kim Jong-uns Heer im Grunde machtlos?

Jedoch könnte sich nun herausstellen, dass Kim Jong-uns Heer bei weitem nicht so gefährlich ist, wie es den Anschein hat. Ein Ex-Nato-General sagte gegenüber der "Bild": "Panzer und Flugzeuge stammen aus den 50er- und 60er-Jahren – das meiste funktioniert nicht" und weiter "Die 1,3 Millionen Soldaten arbeiten in der Volkswirtschaft, die Raketen reichen nicht bis Amerika. Der Diktator blufft mit seinen Manöver-Bildern!"

"Schaut aus wie gemalt" - Kim Jong-uns Militär-Manöver nur Fake?

Diese Annahme bestätigt "Bild" auch ein Artillerie-Experte der Bundeswehr, der sich die Fotos der Militär-Übungen Nordkoreas mal ganz genau anschaute. "Solche Feuerblitze gilt es zu vermeiden – dafür müsste man schon Öl in die Rohre geben." Daher glaubt er, dass die Bilder manipuliert wurden. "Schaut aus wie gemalt", resümiert er. Auch Elmar Brok, Chef-Außenpolitiker des EU-Parlaments, äußert Zweifel an Nordkoreas Stärke gegenüber dem Blatt: "Mit der Atom-Drohung versucht Kim, von seiner ökonomischen und militärischen Schwäche abzulenken." Er habe nur eine Droh-Option "nämlich die Atombombe". Dies, so Brok, mache Kim Jong-un so unberechenbar.

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gea/sba/news.de

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